Netto und WWF - Partner für mehr Nachhaltigkeit

Mit der WWF-Kooperation, die sich seit 2009 mit der nachhaltigeren Gestaltung des Fisch- und Meeresfrüchtesortiments befasst und seit Sommer 2015 weitere Themenfelder einschließt, vertiefen wir bei Netto Marken-Discount unser bestehendes Engagement für mehr Nachhaltigkeit, Umwelt- und Ressourcenschonung.

Unsere Kooperation

 
Über den WWF: Weltweit aktiv für den Naturschutz seit 1961

Biologische Vielfalt und einen lebendigen Planeten bewahren: Diese Mission hat sich die renommierte Umweltschutzorganisation World Wide Fund For Nature (WWF) weltweit seit mehr als 60 Jahren auf die Fahnen geschrieben.

Die private, unabhängige Naturschutz-Organisation setzt sich in über 100 Ländern auf fünf Kontinenten dafür ein, die Zerstörung von Natur und Umwelt zu stoppen, Biodiversität zu bewahren, Lebensräume zu schützen und eine Zukunft zu gestalten, in der Mensch und Natur in Einklang miteinander leben.

Allein in Deutschland unterstützen über 700.000 Förderinnen und Förderer die Arbeit des WWF. Weltweit ist der WWF Deutschland in 21 internationalen Projektregionen für den Naturschutz aktiv. Schwerpunkte sind der Erhalt der letzten großen Waldgebiete der Erde – sowohl in den Tropen als auch in gemäßigten Regionen –, der Kampf gegen den Klimawandel, der Einsatz für lebendige Meere sowie die Bewahrung von Flüssen und Feuchtgebieten weltweit. Der WWF Deutschland führt außerdem zahlreiche Projekte und Programme in Deutschland durch. Sie reichen von den Alpen bis zur See.

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Über die Partnerschaft von Netto und WWF

Netto und WWF möchten immer mehr Kunden für die umweltverträglicheren Alternativen im Regal gewinnen. Neben dem Ausbau und der Förderung des nachhaltigeren Eigenmarkensortiments arbeiten wir bei Netto deswegen entlang von sieben Schwerpunkthemen daran, den eigenen ökologischen Fußabdruck weiter zu reduzieren.

Was 2009 mit Fisch begann, hat sich bis heute zu einer erfolgreichen umfangreichen Zusammenarbeit entwickelt, die auf vielen Feldern Umweltschutz in Regale und Lieferketten bringt: Von Artenvielfalt bis Zitrusfrüchte, von Abfallvermeidung bis zertifizierter Zucchini reicht das gemeinsame grüne Handeln. Immer im Fokus: die Eigenmarken. In der strategischen Partnerschaft arbeiten wir täglich daran, die 2.500 Netto-Eigenmarkenprodukte zu verbessern, indem wir ihre Herstellung nachhaltiger machen. Unsere Arbeitsweise ist geprägt durch ein gemeinsames Ringen um die besten Lösungen. Dabei zahlt jedes der inzwischen acht Themenfelder auch auf die Naturschutzziele des WWF ein.

Netto und WWF haben sich in diesen Themenfeldern anspruchsvolle, messbare Ziele gesetzt. Der Grad der Zielerreichung wird jährlich in einem Bericht dokumentiert, der von unabhängigen Wirtschaftsprüfern geprüft wird. Darüber hinaus entwickelt der WWF Instrumente und Methoden, die im Rahmen seiner Partnerschaft mit der EDEKA Zentrale erprobt und anschließend Netto zur Verfügung gestellt werden. Hierzu zählt beispielsweise ein Bewertungssystem für Verpackungen, eine Herangehensweise zur Umsetzung der Soja-Ziele oder die Entwicklung von Nachhaltigkeitskriterien und Instrumenten zum Umgang mit Süßwasser.

Zum Bericht
Bewusster Einkaufen: Achte auf den WWF Panda!

Als Kundin oder Kunde kannst du beim Einkaufen zu mehr Nachhaltigkeit beitragen, indem du Produkte auswählst, die umweltverträglicher hergestellt sind.

Zusätzlich zu den Siegeln wie FSC, Blauer Engel oder das EU-Bio-Siegel hilft dir der WWF-Panda auf der Packung dabei, unsere nachhaltigeren Produkte noch schneller zu erkennen. Er ist selbst kein Nachhaltigkeitssiegel, ist aber nur auf Produkten zu finden, die anerkannte Standards erfüllen und von unabhängigen Prüforganisationen entsprechend zertifiziert wurden. Darum: Achte bei deinem Netto-Einkauf auf den Panda!

Auch die Netto Eigenmarkenprodukte, die vom WWF anerkannte ökologische Standards erfüllen und entsprechend der Kriterien unabhängiger Prüforganisationen zertifiziert sind, tragen zur besseren Orientierung den WWF-Panda.

Bei Netto Bio-Eigenmarken gilt: Der WWF prüft vor Kennzeichnung zusätzlich die regionale Wasser- und länderspezifische Sozialsituation.

Unsere Ziele

Die Siegel für mehr Nachhaltigkeit

Blauer Engel: Unsere Umwelt im Fokus

Wir von Netto Marken-Discount und der WWF haben ein gemeinsames Ziel: Unsere natürlichen Lebensgrundlagen sollen auch für zukünftige Generationen bewahrt werden. Darum arbeiten wir täglich daran, eine immer größere Auswahl an umweltverträglichen und leckeren Produkten anzubieten. Das Umweltzeichen "Blauer Engel" weist auf Produkte hin, die die Umwelt schonen und die Gesundheit nicht beeinträchtigen. Etwa durch den sparsamen Einsatz von Rohstoffen bei der Herstellung und beim Gebrauch, eine lange Lebensdauer oder die nachhaltige Entsorgung. Das Umweltzeichen Blauer Engel auf Papier und Hygienepapier zeigt, dass 100 Prozent Altpapier verwendet wurde. Außerdem wurden bei der Herstellung keine optischen Aufheller und andere Zusatzstoffe genutzt. Der Blaue Engel ist das erste und bekannteste Umweltzeichen der Welt. Seit 1978 setzt er Maßstäbe für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen, die von einer unabhängigen Jury nach definierten Kriterien beschlossen werden. Produkte mit "Blauer Engel"-Siegel sind anerkannt nachhaltig, denn das Umweltzeichen zeigt, dass sie bei Herstellung, Verwendung oder nach Gebrauch gegenüber konventionellen Produkten ökologisch besonders vorteilhaft sind. Für die Umwelt, die Anwendung oder die Gesundheit. Der Blaue Engel weist so den Weg zum ökologisch besseren Produkt und fördert den umweltbewussten Konsum. Gerade bei Haushalts- und Hygienepapieren lohnt es sich, auf den "Blauen Engel" zu achten. Denn sie können nach Verwendung nicht mehr recycelt werden und gehen dem Ressourcenkreislauf verloren. Der Blaue Engel zeigt, dass 100 Prozent Altpapier zur Herstellung des Produkts verwendet wurden.

  • Die Wälder werden geschont.
  • Der Wasser- und Energieverbrauch bei der Herstellung wird reduziert.
  • Die Beigabe an Zusatzstoffen ist begrenzt (z.B. kein Chlor, keine optischen Aufheller).

Quelle: www.blauer-engel.de.

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Bio – ist doch klar!

Als Partner für Nachhaltigkeit arbeiten wir von Netto Marken-Discount und WWF gemeinsam daran, unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu bewahren. Darum findest du bei uns eine große Auswahl umweltverträglich hergestellten, zertifizierter Bio-Produkten. Bio-Produkte stammen aus ökologischer Landwirtschaft, die das Ziel hat, im Einklang mit der Natur zu produzieren. Produkte mit dem "EU-Bio-Logo" erfüllen dabei mindestens die Anforderungen der EG-Öko-Verordnung. Dies trifft auch für das deutsche Bio-Siegel zu, das weiterhin zusätzlich zum europäischen Bio-Siegel verwendet werden kann. Die ökologische Landwirtschaft setzt auf den natürlichen Kreislauf von Saatgut, Pflanzenbau, Futtermittel, Tierhaltung und Düngung. Sie bilden bei einem entsprechend zertifizierten Betrieb einen nahezu geschlossenen Kreislauf, der den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen und Artenvielfalt zum Ziel hat. In der konventionellen Landwirtschaft kann der geschlossene Kreislauf durch Spezialisierung durchbrochen werden. So werden zum Beispiel Futtermittel nicht mehr selbst erzeugt, sondern als Kraftfutter eingekauft. Produziert werden diese Futtermittel häufig in Monokulturen mit entsprechendem Pflanzenschutzmitteleinsatz. Das kann negative Folgen haben, zum Beispiel für die Fruchtbarkeit der Böden oder den Erhalt der Artenvielfalt. Zertifizierte Lebensmittel aus ökologischer Landwirtschaft müssen folgende Kriterien erfüllen:

  • Pflanzliche Produkte müssen aus abwechslungsreichen Fruchtfolgen stammen.
  • Tierische Produkte müssen aus artgerechter Tierhaltung stammen. Auch das Futter wird vielfach vom eigenen Betrieb erzeugt.
  • Das Tierfutter muss aus ökologisch erzeugten Futtermitteln bestehen, ohne Zusatz von Antibiotika und Leistungsförderern.
  • Es dürfen keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden.
  • Leicht löslicher, synthetisch-mineralischer Dünger ist nicht erlaubt.
  • Es dürfen keine gentechnisch veränderten Organismen verwendet werden.
  • Die Lebensmittel dürfen keiner Bestrahlung ausgesetzt werden und keine künstlichen Aromen oder Farb- und Konservierungsstoffe enthalten.

Die Lieferanten müssen entsprechende Zertifikate vorweisen. Sie werden außerdem ein- bis zweimal pro Jahr durch eine staatlich zugelassene, unabhängige Öko-Kontrollstelle überprüft. Bei Netto-Bio-Produkten wird außerdem durch ein umfangreiches Prüfprogramm die Qualität fortlaufend überwacht. Diese Laboruntersuchungen fordert Netto Marken-Discount von den Lieferanten ein und beauftragt darüber hinaus selbst anerkannte externe Labore mit Kontrollen.

Quelle: www.bio-siegel.de.

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Die Wälder schützen

Als Partner für Nachhaltigkeit arbeiten wir von Netto Marken-Discount und der WWF gemeinsam daran, die Umwelt und unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu bewahren. Darum setzen wir bei unseren Eigenmarken-Papierprodukten und -Verpackungen bevorzugt auf Recyclingmaterial – zu erkennen am „Blauen Engel“ oder dem FSC®-Recycling-Siegel des Forest Stewardship Council®. Oder auf Rohstoffe aus nachhaltiger Waldwirtschaft mit FSC®-Siegel. Für die Herstellung unserer Druckerzeugnisse arbeiten wir mit FSC®-zertifizierten Druckereien zusammen. Auch Netto Marken-Discount Eigenmarken-Produkte sind zusätzlich mit dem WWF-Panda gekennzeichnet. Das FSC®-Siegel des Forest Stewardship Council® kennzeichnet Holz-, Papier- und Tissue-Produkte aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft: FSC®-zertifizierte Forstbetriebe übernehmen gleichermaßen wirtschaftliche, ökologische und soziale Verantwortung. Der Forest Stewardship Council® (FSC) hat das Ziel, eine umweltgerechte, sozialverträgliche, aber auch wirtschaftliche Holznutzung zu sichern und zu zertifizieren. FSC hat dazu einen Standard entwickelt, der international anerkannt ist. FSC®-gelabelte Produkte stammen aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft. Für ihre Herstellung wird nicht mehr Holz entnommen als nachwächst, und die Forstbetriebe übernehmen neben der wirtschaftlichen in gleichem Maße auch ökologische und soziale Verantwortung:

  • Besitzansprüche, Landnutzungsrechte, Verantwortlichkeiten und die Rechte indigener Völker müssen berücksichtigt werden.
  • Gute Beziehungen zur lokalen Bevölkerung und die Einhaltung der Arbeitnehmerrechte sind notwendig.
  • Die Auswirkungen auf die Umwelt müssen so gering wie möglich sein (z.B. Verwendung standortgerechter Baumarten, Vermeidung von Pestiziden).
  • Die Bewirtschaftungspläne müssen nachhaltig ausgerichtet sein, die nachhaltige Bewirtschaftung muss kontrolliert und bewertet werden.
  • Seltene und bedrohte Arten müssen geschützt werden.
  • Wälder mit hohem Schutzwert müssen erhalten werden.

Quelle: www.fsc-deutschland.de.

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