Für weniger Plastik

Einen Unterschied machen? Für uns ganz natürlich. Ob in unseren Produkten oder als Verpackung um sie herum, bei der Plastikreduktion spielen wir natürlich ganz vorne mit. Erfahre hier mehr über unsere Initiativen, um unseren Planeten schon heute zu schützen.


Hier geht's zu unserem Plastikwegweiser

Netto gegen Plastik

2017 | Mehrweggetränke
  • über 30 Jahre Mehrwegflaschen
  • besonders ressourcenschonend
  • über 50 Mal wird Glas-Mehrweg wiederbefüllt und anschließend vollständig recycelt
  • wir bieten unter den Discountern das größte Mehrwegsortiment.*

* Unter allen Discountern gerechnet auf unser bundesweites Gesamtsortiment aller unserer Filialen insgesamt.


 
 
 
 

2018 | PrePack-Verpackung bei Wurst-Verpackungen
  • Abfallvermeidung durch Duopackung
  • 20 % weniger Plastik gegenüber einer konventionellen SB-Wurstverpackung (1. Lage = 50 g / 2. Lage = 50 g)
2018 | Einsparung durch Flat Skin-Verpackung
  • ausgewählte Fleisch-Verpackungen mit einer innovativen Verpackung
  • weniger Kunststoff von 60 Prozent
  • Einsparung von ca. 35 Tonnen Plastik

 
 
 
 

2019 | Pflege ohne Plastik
  • mehr als 100 Kosmetik-Artikel sind mikroplastikfrei
  • tragen das Mikroplastikfrei Logo
  • Reduktion bzw. Ersatz von Mikroplastik
2019 | Mehrwegtransportkisten für Obst und Gemüse
  • 2019 21.538 Tonnen CO2-Ausstoß gespart
  • durch Reinigung und Wiederverwendung von Mehrwegtransportkisten

 
 
 
 

2019 | Umweltbewusste Einkaufsbehältnisse
  • unterschiedliche Mehrweg-Einkaufsbehältnisse im Sortiment
  • seit Mitte Mai 2019 670.000 Stück Mehrwegnetze verkauft
2019 | Einsparung bei SB-Fleisch
  • ca. 80 Tonnen Plastik im Jahr gespart
  • durch Verpackungen bei SB-Fleisch mit reduziertem Plastikanteil
  • außerdem sind seit Juli/August 2019 alle SB gewichtsreduziert

 
 
 
 

2019 | Auslistung Einwegkunststoffgeschirr
  • seit 2019 bundesweit kein Kunststoffeinweggeschirr-Artikel in unserem Sortiment
2020 | Veränderte Folienstärke
  • Folienstärkenänderung bei unseren Fairtrade Rosen
  • 3,1 Tonnen an Plastik gespart

 
 

Social Plastik - 100 % recyceltes Plastik

Frische mit Verantwortungsbewusstsein für unsere Umwelt

Eine Reise zum Schutz unserer Weltmeere beginnt: Jedes Jahr gelangen etwa acht Millionen Tonnen Plastikmüll in die Ozeane. Fa ist sich seiner Verantwortung für die Umwelt bewusst und setzt sich dafür ein, Plastikabfall in den Weltmeeren zu reduzieren. Mit der Limited Edition MEERES LIEBE bringt Fa erstmals Produktflaschen aus 100% recyceltem Plastik auf den Markt. Davon bestehen 50% wiederum aus Social Plastic®. Fa unterstützt mit der Limited Edition MEERES LIEBE das Sozial-Unternehmen Plastic Bank, das sich für die Vermeidung von Ocean Plastic und bessere Lebensbedingungen für Menschen in Armut einsetzt. Begleite uns mit Fa MEERES LIEBE auf eine erfrischende Sinnesreise mit Verantwortungsbewusstsein und Einsatz für unsere Weltmeere

Gemeinsam ist man stärker: Deshalb hat sich Fa mit dem Sozial-Unternehmen Plastic Bank zusammengetan, um unsere Weltmeere von Plastikmüll zu befreien. Plastic Bank hat sich zum Ziel gesetzt, den Plastikmüll in den Weltmeeren, also Ocean Plastic, zu bekämpfen und gleichzeitig die Lebensbedingungen der ärmeren Bevölkerung zu verbessern. Dazu wurden in Haiti, einem der ärmsten Länder der Welt, mehrere Plastik-Sammelcenter errichtet. Dort kann die lokale Bevölkerung an Strand oder Land gesammelten Plastikabfall abgeben und gegen Geld, Waren oder Dienstleistungen eintauschen. Dieses so genannte Social Plastic® kann dann wieder in die Plastik-Wertschöpfungskette und in die Fa Produktflaschen integriert werden.

Das Fa MEERES LIEBE Frische Duschgel und das Fa MEERES LIEBE Energie Duschgel erfrischen und verwöhnen unsere Haut mit einem Verantwortungsbewusstsein für morgen. Süße Schildkröten und Delfine auf den Rückseiten und Vorderseiten der Produktflaschen machen Umweltschutz mit Fa auch noch super schön anzusehen.

Insgesamt werden rund 200 Tonnen gesammeltes Social Plastic® im Jahr 2019 für Henkel aufbereitet – so wird dieses Plastik nicht mehr ins Meer gelangen. Damit schaffen Fa und Plastic Bank eine Wertschöpfungskette, die zu einer besseren Welt beiträgt. Komm mit Fa MEERES LIEBE auf eine Reise zum Schutz unserer Meere!

Natural Branding - 43 Tonnen Verpackung gespart

Um unnötige Verpackungen und Etiketten bei Obst und Gemüse einzusparen, startet Netto Marken-Discount damit stattdessen erste Produkte mit einem „natürlichen“ Label (Natural Branding) auszustatten. Mit einem Laser können die Produkte mit einem Logo versehen werden. Hierzu werden lediglich Pigmente der äußersten Schalenschicht abgetragen. Diese Methode findet nur an der Oberfläche statt und hat keinen Einfluss auf Geschmack, Haltbarkeit oder Qualität. So sparen wir bei unserem BioBio Ingwer beispielsweise 43 Tonnen Verpackungsmüll ein und verringern so unseren ökologischen Fußabdruck.

Rezeptur ohne Mikroplastik

Als erster Discounter in Deutschland führen wir ein "Rezeptur ohne Mikroplastik"-Siegel ein, damit unsere Kunden schon heute umweltbewusster einkaufen können. Wir haben auch bereits dafür gesorgt, dass 120 der Drogerie-Eigenmarkenprodukte mikroplastikfrei sind und überarbeiten derzeit weitere Rezepturen. Das “Rezeptur ohne Mikroplastik”-Siegel wird für Hygiene-, Pflege- und Reinigungsprodukte eingesetzt, welche ohne den Einsatz von Mikroplastik hergestellt werden. Hier folgen wir der Definition des BUND e.V.: der Begriff Mikroplastik umfasst synthetische Polymere (Kunststoffe) mit einer Größe von bis zu 5 Millimetern in fester Form, sowie in flüssigem und halbfestem Zustand.

Auch wenn die Auswirkungen auf die Umwelt noch nicht vollständig abschließend erforscht sind, ist dessen Vermeidung ein wichtiges Ziel für Netto Marken-Discount. Bei den Kosmetik-Eigenmarken verzichten wir deswegen schon seit geraumer Zeit auf den Einsatz von festem Mikroplastik. Durch die sorgfältige Überarbeitung vieler Produkt-Rezepturen aus dem Bereich Hygiene, Pflege und Reinigung werden wir kontinuierlich auch flüssiges Mikroplastik durch Alternativen ersetzen.

Wir arbeiten nicht nur an ständigen Entwicklung von Rezepturen ohne Mikroplastik, sondern entwickeln auch das Logo weiter. Um explizit den polymerfreien Inhalt der Netto-Produkte zu kennzeichnen und nicht auf die Umverpackung selbst hinzuweisen, wurde das Logo von „Mikroplastikfrei“ auf „Rezeptur ohne Mikroplastik“ geändert. Da nicht alle unsere Produkte gleichzeitig umgestellt werden können und der Austausch sukzessive erfolgt, werden noch vereinzelt Artikel mit dem alten Logo (Siehe links als Wort-Bild-Marke) in den Netto-Filialen zu finden sein.

 
Mikroplastik – genaue Erklärung

Als Mikroplastik werden die winzig kleinen, meist festen Kunststoffanteile bezeichnet, welche häufig im Meer zu finden sind. Dort verbleiben sie meist für viele Jahrzehnte, aber nicht immer. Kleinstlebewesen können das feste Mikroplastik aufnehmen, da sie es mit Nahrung verwechseln. Dadurch kann Mikroplastik auch in unsere Nahrungskette gelangen.

Rund 330.000 Tonnen1 der kleinen Plastikteilchen werden allein in Deutschland jährlich freigesetzt und belasten die Umwelt. Hauptquellen sind zwar Reifen- und Straßenabrieb sowie nur in geringem Umfang auch Inhaltsstoffe von Kosmetik- und Reinigungsmitteln, doch die Reduktion der Freisetzung aus jeder Quelle entlastet die Umwelt.

Doch woher kommt das Mikroplastik in den Meeren ursprünglich? Bei dieser Frage muss zwischen primärem und sekundärem Mikroplastik unterschieden werden:

Primäres Mikroplastik kann fest, halbfest oder auch flüssig sein. Es wird industriell hergestellt und ist nur maximal 5 Millimeter groß. Es dient beispielsweise in Kosmetika u. a. als Bindemittel oder auch „Peeling“, oder es unterstützt andere notwendige Produkteigenschaften.

  • Mikroplastik wird zur Gewährleistung bestimmter Produkteigenschaften in Produkten eingesetzt.
  • Die Produkte werden vom Konsumenten gekauft und zu Hause genutzt.
  • Das Mikroplastik aus den Produkten gelangt z. B. beim Duschen oder Putzen ins Abwasser.
  • Die Filter der Abwasseranlagen reichen oft nicht aus: Das Mikroplastik treibt ins Meer.

Sekundäres Mikroplastik bildet sich beim Zerfall von größeren, festen Kunststoffteilen (Makroplastik). Es entsteht somit erst nach Gebrauch von Kunststoffprodukten und wird nicht von vornherein in kleinster Form industriell hergestellt.

  • Produkte wie z. B. Textilien und Verpackungen aus Kunststoff werden produziert, gekauft und genutzt.
  • Kunststoffprodukte werden beabsichtigt oder unbeabsichtigt in die Natur geworfen und gelangen ins Meer. Dort verwittern sie und zerfallen zu Mikroplastik.
  • Auch der Abrieb von Autoreifen erzeugt Mikroplastik, das durch Regen und über die Flüsse ins Meer gelangt.
  • Winzige Fasern aus Kunststoffbekleidung lösen sich beim Waschvorgang und gelangen ins Abwasser.
  • Die Filter der Abwasseranlagen reichen oft nicht aus: Das Mikroplastik treibt ins Meer.

Übrigens: Die beschriebenen Auswirkungen von festem Mikroplastik sind (Stand heute) besser erforscht als die der halbfesten und flüssigen synthetischen Polymere.

1 Quelle: Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik Umsicht: „Kunststoffe in der Umwelt: Mikro- und Makroplastik“, Juni 2018

 
Ein Mikroplastik – viele Namen

Für Verbraucherinnen und Verbraucher ist es oftmals nicht einfach zu erkennen, welche Produkte festes oder flüssiges Mikroplastik enthalten. Aus diesem Grund zeigt die folgende Liste Inhaltsstoffe, die ein sicheres Indiz für Mikroplastik sind:

  • Polyethylene
  • Polypropylene
  • Polyethylen Terephthalate
  • Nylon
  • Acrylates Copolymer
  • Acrylates Crosspolymer
  • Polyurethan
  • Polymethyl Methacrylate
  • Polyacrylate
  • Polystyrene
  • Polyquaternium

Hut ab! - Wir verzichten auf Plastikdeckel

Wir setzen auf Plastikreduktion und arbeiten ständig an neuen Maßnahmen, um Plastikmüll zu vermeiden!

Wir haben bei vielen Produkten die Plastikdeckel abgeschafft, z.B. bei unseren 500g Naturjoghurtbechern der Marken Gutes Land, Viva Vital und BioBio, und sparen so pro Jahr über 200 Tonnen an Plastik ein.

Umweltfreundliche Mehrweg-Frischedeckel aus Silikon

Mit dem Mehrweg-Frischedeckel bieten wir eine nachhaltigere Alternative zu den Einweg-Plastikdeckeln an. Dies ist eine umweltfreundliche Alternative, um den Joghurt unversehrt zu transportieren und lange frisch zu halten! Die Deckel aus Platin-Silikon sind besonders langlebig und kompatibel mit fast allen 500-Gramm-Bechern und sind in allen Filialen erhältlich.

Wir sind jetzt in Frische safe – Apeel hält länger frisch

 
Apeel hält länger frisch

Als erster Discounter in Deutschland führt Netto Lebensmittel mit der innovativen Apeel Technologie im Sortiment. Durch die Hülle, welche aus pflanzlichen Stoffen besteht und unbedenklich verzehrt werden kann, sind unsere Avocados, Orangen und Mandarinen länger haltbar.

Für mehr Freude am Genuss und weniger Verschwendung durch Verderb

12 Millionen Tonnen Lebensmittel werden jedes Jahr in Deutschland entsorgt. Netto leistet mit Apeel einen direkten Beitrag für die Umwelt, denn durch die pflanzliche Schutzschicht sind die unsere Früchte länger frisch und sorgt für eine Reduktion der Lebensmittelverschwendung.

Wie funktioniert Apeel?

Die Schale frischer Produkte wird mit einer flüssigen Schicht aus pflanzlichen Inhaltsstoffen umhüllt. So kann der Wasserverlust verlangsamt und das Eindringen von Sauerstoff reduziert werden. Beides sorgt im natürlichen Reifeprozess für eine längere Frische. Apeel schafft es ganz ohne Plastikverpackung, die Reifung von frischem Obst und Gemüse zu verlangsamen.

Wie hilft Apeel der Umwelt?

Durch den natürlichen Frischesafe wird die Haltbarkeit und Qualität von frischem Obst und Gemüse verlängert. Dies trägt direkt dazu bei, Lebensmittelverschwendung in der gesamten Lieferkette und zu Hause zu reduzieren. Außerdem werden natürliche Ressourcen und die Umwelt geschont.

Woraus besteht die pflanzliche Schicht?

Die Grundlage für Apeel bilden pflanzliche Fette, die Lipide und Glycerolipide. Diese sind in Schalen, Samen und im Fruchtfleisch aller Früchte und Gemüsesorten enthalten. Häufig werden dafür Nebenprodukte wie Schalen oder Samen verwendet, da diese in der landwirtschaftlichen Verarbeitung normalerweise keine andere Verwendung finden.

Apeel ist unsichtbar, geruchs- und geschmackslos. Darüber hinaus beeinträchtigt die Schutzhülle nicht deinen Genuss und du hast länger Freude an unseren Früchten.

Pappe statt Alu

 
Netto spart jährlich 3,5 Tonnen Aluminium

Leberkäsbrät zum Selberbacken wird traditionell meist in einer Aluminiumform verkauft. Doch damit ist bei Netto Marken-Discount jetzt Schluss! Seit 9. September 2019 verkauft das Handelsunternehmen sein "Bayrisches Leberkäsbrät" ausschließlich in einer Backform aus Pappe. Dadurch spart Netto jährlich ca. 3,5 Tonnen Aluminium ein. Erhältlich ist das Leberkäsbrät in neuer Verpackung an Bedientheken und im Selbstbedienungsregal im Süden Deutschlands.

Die neuen Pappschalen stellen eine umweltschonende Alternative zu den herkömmlichen Verpackungen dar. Anders als bei den Aluminiumschalen werden bei der Herstellung der Papp-Variante nur nachwachsende Rohstoffe aus kontrollierter Herkunft verwendet.

Unverpacktes Obst und Gemüse - Reduzierung von Plastik Müll

 
Warum unverpacktes Obst und Gemüse?

Unser Hauptargument: Plastik ist eines der größten Umweltprobleme unserer Zeit. Wenn wir von Plastik sprechen, meinen wir eigentlich Kunststoff. Kunststoffe heißen sie, weil sie in der Natur nicht vorkommen und künstlich hergestellt werden. Es gibt viele Arten von Kunststoffen - gummiartig-weiche Kunststoffe oder welche, die hart sind. Manche sind durchsichtig, andere bunt. Kunststoffe halten ziemlich lang. Das ist praktisch – aber auch ein Problem. Denn in der Umwelt verschwinden Kunststoffe nicht so schnell wieder. Sie zerfallen nicht wie Holz oder andere Stoffe aus der Natur – sondern werden in immer kleinere Teilchen zerrieben. Es dauert zum Beispiel 450 Jahre, bis sich eine normale Getränkeflasche aus Plastik vollständig aufgelöst hat. Wohin nun mit dem ganzen Plastik, das sich nicht zersetzt, die Umwelt so verschmutzt, für Tieren zur Gefahr wird?

 

Mit unverpacktem Obst und Gemüse setzt sich Netto auch gegen Lebensmittelverschwendung ein und möchte so seine Kundinnen und Kunden dazu anregen, gezielt die benötigte Menge an Obst und Gemüse zu kaufen. In unserem Sortiment findest du bereits über 100 unverpackte Obst und Gemüse als auch ein wiederverwendbares Mehrwegnetz.

Milch aus der Mehrweg-Glasflasche

Milch nachhaltig verpackt

Ein Klassiker wird wiederbelebt. Milch aus der Mehrweg-Glasflasche war früher die gängigste Verkaufsform, wurde aber durch Einweg-Kartons abgelöst. Dabei ist Glas die nachhaltigere Lösung. Deshalb verkaufen wir nun auch Milch in der Glasflasche. Verpackungen mehrfach zu nutzen ist immer nachhaltiger als die Einweglösung. Deshalb ist der Verkauf von der nachhaltigeren Milch in der Glasflasche für uns richtig und konsequent.

Plastik vermeiden mit WWF