Verantwortungsvoller verpackt

Verantwortungsvoller verpackt

Netto und WWF sind Partner für ressourcenschonende Verpackungen

Verpackungen sind dafür da, die Waren zu schützen. Doch so nützlich Verpackungen sind, Ihre Herstellung verbraucht Ressourcen, die Entsorgung belastet die Umwelt. Netto will daher den eigenen ökologischen Fußabdruck auch bei Produkt- und Transportverpackungen von Netto-Eigenmarken reduzieren und diese nachhaltiger gestalten. Der Anteil ökologisch vorteilhafterer Verpackungen soll erhöht werden. Dies geht über die bislang schon im Rahmen der Partnerschaft bearbeiteten Netto-Produktverpackungen aus Papier und Pappe, die bereits größtenteils auf FSC umgestellt wurden, hinaus.

Jährlich fallen in Deutschland etwa 17,7 Millionen Tonnen Verpackungen an, davon 8,2 Millionen Tonnen Verpackungen aus Papier, Pappe oder Karton. Insbesondere im Lebensmitteleinzelhandel spielen auch Produktverpackungen sowie Transportverpackungen aus und mit anderen Materialien, zum Beispiel aus Glas, Kunststoff, Weißblech oder Aluminium, eine wesentliche Rolle.

Um den eigenen ökologischen Fußabdruck bei Produkt- und Transportverpackungen der Netto-Eigenmarken zu reduzieren, ergreift das Unternehmen unterschiedliche Maßnahmen: Dies geht über die bislang schon im Rahmen der Partnerschaft bearbeiteten Netto-Produktverpackungen aus Papier und Pappe hinaus. Die Produktverpackungen wurden bereits größtenteils vorzugsweise auf Recycling oder FSC® umgestellt. Die Transportverpackungen sind derzeit in Bearbeitung. Netto hat das Ziel, Eigenmarken-Verpackungen insgesamt nachhaltiger zu gestalten und den Anteil vorteilhafterer Verpackungen für wichtige Produkte und Produktgruppen im Eigenmarkensortiment zu erhöhen. Daher überprüft Netto seit Juni 2017 vor jeder Neueinführung oder Überarbeitung eines Eigenmarkenprodukts das Verpackungsmaterial auf seine Recyclingfähigkeit. Im Fokus steht dabei stets die Reduzierung von Verpackungsmaterialien sowie Verpackungsmitteln.

Kriterien für die Bewertung von Verpackungen

Grundlage ist ein Bewertungssystem für Verpackungen, das durch den WWF sowie weitere Stakeholder erstellt wurde: Verpackungen werden im Vergleich zu technisch machbaren und auf dem Markt befindlichen Verpackungslösungen in drei Kategorien eingestuft.

Zu den Kriterien gehören zum Beispiel die effiziente Gestaltung der Verpackung, die Recyclingfähigkeit, der Anteil von Recyclingmaterialien, die zertifizierte Herkunft nachwachsender Rohstoffe oder Daten aus Ökobilanzen, wie zum Beispiel der Treibhausgas-Fußabdruck. Das verhindert, dass eine Verpackungslösung unter einer einseitigen Betrachtungsweise gewählt wird, die auf den ersten Blick ökologisch sinnvoll scheint, aber im Endeffekt nicht die umweltschonendste Möglichkeit ist oder ökologische Probleme schlicht verlagert. Grundanforderungen bleiben auch bei der Optimierung der Umwelteigenschaften von Verpackungen der Schutz, die Sicherheit und Hygiene der Ware. Denn es nutzt der Umwelt wenig, wenn zum Beispiel Ware vorzeitig verdirbt, zu deren Erzeugung zuvor viele Ressourcen eingesetzt wurden.