Zum Schutz von Wasserressourcen:
Netto Marken-Discount und WWF setzen sich gemeinsam für mehr Süßwasserschutz ein


  • Nachhaltiges Engagement mit systematischem Wassermanagement
  • Wasserrisiken bereits bei 16 Prozent der Obst- & Gemüsebezüge der Netto-Eigenmarken erfasst
  • Bei über 15 Obst-und-Gemüselieferanten von Netto wird Unternehmens-Wasserrisiko-Tool eingeführt

Maxhütte-Haidhof/Berlin, im Oktober 2020 – Die Wichtigkeit von Wasser auch für ein prinzipiell wasserreiches Land wie Deutschland wird durch die Dürresommer der letzten Jahre deutlich. Ebenso ist den wenigsten Verbrauchern dabei bewusst, dass Süßwasser von nahezu jedem Lebensmittel bei der Erzeugung benötigt wird. Genau aus diesem Grund ist der Süßwasser-Schutz für Netto Marken-Discount ein wichtiges Anliegen für seine nachhaltigere Unternehmensausrichtung. Auf diesem Weg unterstützt der WWF Deutschland als Nachhaltigkeitspartner den Lebensmittelhändler aktuell bei der Etablierung eines systematischen Wassermanagementsystems. Die wichtigsten Obst- und Gemüselieferanten vom Netto-Eigenmarkensortiment haben das Wasserrisiko-Tool bereits erfolgreich gestartet – die Einführung bei den weiteren über 1.000 Netto-Lieferanten erfolgt schrittweise.

Faktoren wie der Klimawandel oder Bevölkerungswachstum setzen die Wasserressourcen zunehmend unter Druck, sodass sich die Risiken der Wassernutzung für die Produktion von Lebensmitteln in vielen Regionen erhöhen. Netto Marken-Discount hat sich das Ziel gesetzt, die Wasserrisiken in der gesamten Lieferkette so transparent wie möglich zu gestalten und diese systematisch zu verkleinern. Zunächst stehen dabei die Eigenmarken im Fokus: Mit dem Einsatz des webbasierten Unternehmens-Wasserrisiko-Tools konnten die Risiken bei bereits 15 Netto-Lieferanten und den entsprechenden Obst- und Gemüsebezügen aus Wasserrisikogebieten bestimmt werden. Bisher konnten aus dem Netto-Eigenmarken-Bereich rund 1.600 landwirtschaftliche Betriebe abgedeckt werden. Die Lieferanten haben auf Basis der gewonnenen Daten erste Maßnahmen – wie beispielsweise Zertifizierungen und Schulungen – gestartet, um die erkannten Risiken zu minimieren.

„Als erster deutscher Discounter engagieren wir uns ganzheitlich für den Schutz der wichtigen Ressource Süßwasser, indem wir unsere Lieferkette gesamtheitlich betrachten und gemeinsam mit unseren Lieferanten Wasserrisiken minimieren“, so Christina Stylianou, Leiterin Unternehmenskommunikation bei Netto Marken-Discount.

„Der WWF Water Risk Filter, den Netto bereits als Grundlage für sein Wasserrisiko-Tool nutzt, wurde um die Möglichkeit erweitert, Klimawandelszenarien in die Analyse einzubeziehen. So kann erkannt werden, wo es auch morgen hohe Wasserrisiken gibt und entsprechende Maßnahmen können mit den Landwirten umgesetzt werden“, so Dr. Marina Beermann, Leiterin der Partnerschaft auf WWF-Seite.

Netto und der WWF setzen sich gemeinsam mit den Lieferanten dafür ein, durch ein umfassendes Wassermanagement Wasser zu sparen, weniger zu verunreinigen, wieder aufzubereiten und so Süßwasser-Ökosysteme zu schützen.
Als Teil des EDEKA-Verbunds ist Netto bereits 2016 der Alliance für Water Stewardship (AWS), einer Initiative für nachhaltigeren Umgang mit Wasser in weltweiten Flussgebieten, beigetreten. In diesem Sommer wurden zwölf Farmen in Kolumbien, von denen Netto seine Bananen aus nachhaltigerem konventionellen Anbau bezieht, mit dem AWS-Wasserschutzstandard zertifiziert.

Fakten rund um das Thema Süßwasser
Laut WWF-Experten ist der Wasserverbrauch seit dem Jahr 1900 um das 6-fache gestiegen. Bis 2050 geht der WWF davon aus, dass der internationale Wasserbedarf um 55 Prozent steigen wird. Mit 70 Prozent ist die Landwirtschaft der größte globale Wassernutzer.

Weitere Informationen zum Thema Süßwasser unter https://www.netto-online.de/wwf/Kostbares-Suesswasser.chtm und auf https://www.wwf.de/themen-projekte/fluesse-seen/wasserverbrauch/wasser-knappheit/



WWF Deutschland
Der WWF Deutschland ist Teil der internationalen Umweltschutzorganisation World Wide Fund For Nature (WWF). Seit über 50 Jahren arbeitet das WWF-Netzwerk rund um den Globus daran, die Umweltzerstörung zu stoppen und eine Zukunft zu gestalten, in der Mensch und Natur in Einklang miteinander leben. In mehr als 1.300 nationalen und internationalen Projekten setzt sich der WWF Deutschland aktuell für den Erhalt der biologischen Vielfalt ein.

Netto Marken-Discount im Profil:
Netto Marken-Discount gehört mit über 4.270 Filialen, rund 78.000 Mitarbeitern, wöchentlich 21 Millionen Kunden und einem Umsatz von 13,5 Milliarden Euro zu den führenden Unternehmen in der Lebensmitteleinzelhandelsbranche. Mit rund 5.000 Artikeln und einem Schwerpunkt auf frischen Produkten verfügt Netto Marken-Discount über die größte Lebensmittel-Auswahl in der Discountlandschaft. Als Premium Partner der kostenlosen DeutschlandCard profitieren Netto-Kunden bei jedem Einkauf von dem Multipartner-Bonusprogramm. Die Übernahme von Verantwortung gehört zur Netto-Unternehmenskultur – dabei setzt das Handelsunternehmen auf vier Schwerpunkte: Gesellschaftliches und soziales Engagement, faire Zusammenarbeit mit Mitarbeitern und Lieferanten, schonender Umgang mit Ressourcen sowie die Ausrichtung der Einkaufsstrategie an Nachhaltigkeitsaspekten. Netto ist Partner des WWF Deutschland: Neben dem Ausbau und der Förderung des nachhaltigeren Eigenmarkensortiments arbeitet Netto außerdem entlang von acht Schwerpunktthemen daran, den eigenen ökologischen Fußabdruck weiter zu reduzieren. Mit rund 5.100 Auszubildenden zählt das Unternehmen zudem zu den wichtigsten Ausbildungsbetrieben des deutschen Einzelhandels und besetzt Führungspositionen bevorzugt mit engagierten Mitarbeitern aus den eigenen Reihen.

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