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"Mixer & Zerkleinerer" - 81 Artikel

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Nicht jeder Mixer kann alles

Der Begriff „Mixer“ ist ein Oberbegriff für sämtliche Mixer. Es kann sich dabei um einen Hand-, Stab- oder Standmixer handeln. Je nachdem was ihr zubereiten möchtet, müsst ihr euch für ein Gerät entscheiden.

Mittlerweile gibt es auf dem Markt auch Multifunktionsgeräte, mit denen ihr rühren, pürieren und aufschlagen könnt. Die einzelnen Geräte und deren Eigenschaften werden euch im folgenden Ratgeber vorgestellt.

Die richtige Wahl

Stellen Sie sich bei der Wahl die richtigen Fragen damit sich die Investition lohnt und Ihr Mixer zu Ihren Ansprüchen und Einsatzzwecken passt:

- Ist das ausgewählten Model pflegeleicht?
- Wie viel Energie verbraucht das Gerät?
- Welche Funktionen besitzt das Gerät?

Handmixer

Ein Handmixer wird häufig auch als Handrührer bezeichnet. Mit diesem Gerät können Kuchen- oder Brotteig verrührt und verknetet werden. Schlagsahne kann ebenfalls geschlagen werden. Auch für das grobe Mixen, beispielsweise einer Kräuterbutter, kann ein Handrührgerät verwendet werden.

Elektrische Handrührgeräte sind eine Weiterentwicklung des herkömmlichen Schneebesens. Da das Rühren und Mixen mit einem Schneebesen mit viel Arbeit und Muskelkraft verbunden war, wurden elektrische Handmixer entwickelt.

Funktion und Gebrauch

In fast jedem Haushalt befinden sich heutzutage Handrührgeräte. Sie werden zu den Küchenkleingeräten gezählt. Die einzelnen Produkte unterscheiden sich dabei nur wenig. Der Aufbau ist bei fast allen Geräten gleich. Das Gerät besteht aus einem Gehäuse, in dem sich der Motor befindet. Die Knöpfe zur Bedienung befinden sich oben an der Vorderseite. Dort sind sie außer Reichweite von eventuellen Soßen- oder Teigspritzern.

An der Unterseite im Vorderbereich können Rührstäbe und Knethaken angebracht werden. Der Kenwood Elektro HM 776 ist zusätzlich mit einem Schneebesen ausgestattet. Viele Handrührgeräte können mittlerweile auch mit einem Stabmixer-Modul ausgestattet und somit auch zum Pürieren verwendet werden. Der Stabmixer-Aufsatz lässt sich einfach hinten am Gerät festschrauben. Solche Aufsätze gibt es beispielsweise für viele Geräte von Bosch.

Leistung

Bevor ihr einen Handrührer kauft, solltet ihr auf die Leistung des Geräts achten. Die Leistung wird, wie bei allen elektronisch betriebenen Geräten, in Watt gemessen. Hat ein Handrührer zu wenig Watt, kann er, besonders bei zähem Teig, nicht heiß laufen. Mit einer höheren Wattzahl steigen auch der Preis und der Stromverbrauch. Möchtet ihr nur Eiweiß oder Sahne steif schlagen, reicht ein Gerät mit einem Wattbereich zwischen 250-350. Für alle anderen Arbeiten empfiehlt es sich, Geräte mit einer Wattzahl ab 300 anzuschaffen. Ein sehr leistungsstarkes Gerät ist beispielsweise das Bosch Handrührer-Set MFQ 4070. Dieser hat nicht nur einen starken Motor, sondern auch 5 Geschwindigkeitsstufen und eine Turbostufe.

Bedienkomfort

Eine einfache und leichte Bedienung und Handhabung macht auch eine längere Benutzung möglich. Das Gerät sollte nicht zu schwer sein und gut in der Hand liegen. Von Vorteil ist es auch, wenn ihr das Gerät hochkant abstellen könnt.

Für den Gebrauch ist es wichtig, dass der Handrührer mehrere Geschwindigkeitsstufen hat. Zu Beginn könnt ihr eine kleine Stufe wählen, damit der Inhalt nicht gleich aus der Rührschüssel spritzt. Von Vorteil ist es ebenfalls, wenn ihr die Bedienknöpfe bequem während des Betriebs betätigen könnt. Als Linkshänder solltet ihr auf jeden Fall darauf achten, dass das Kabel an der passenden Seite angebracht wird und euch nicht stört.

Um den Handrührer von Anfang an zum Rühren und Kneten verwenden zu können, sollte er mit Rührstäben und Knethaken ausgestattet sein. Was ein Extra zum Handrührgerät sein kann, gibt es auch als einzelnes komplettes Gerät.

Der Stabmixer

Stabmixer eignen sich hervorragend, wenn ihr wenig Platz und Zeit zur Verfügung habt. So könnt ihr mit 2 Vorgängen zunächst die Wäsche reinigen und anschließend trocknen lassen. Jedoch solltet ihr auf eine gute Schleuderleistung achten. Es ist empfehlenswert, Waschtrockner mit einer Schleuderdrehzahl von mindestens 1200 U/min zu kaufen. Je höher die U/min sind, desto geringer ist die Restfeuchte in eurer Wäsche. Das spart Energiekosten beim Trockenvorgang.

Extras

Weiterer Zubehör können bestimmte Aufsätze zum groben Zerkleinern, ein richtiger Schneebesen-Aufsatz, ein Aufsatz für das Crushen von Eis oder ein Messbecher sein. Dieser sollte möglichst schmal und hoch sein, damit Spritzer vermieden werden. Bei dem Aufsatz zum Zerkleinern solltet ihr darauf achten, dass die Messer möglichst groß sind. Damit Kräuter beispielsweise nicht zerdrückt werden, sondern nur gehackt. Für Küchen, in denen es nicht viel Staufläche gibt, kann es von Vorteil sein, wenn der Stabmixer mit Hilfe einer Halterung an der Wand montiert werden kann. Damit stört er nicht und ist sofort griffbereit. Der Bosch MSM 6B301 EU hat einen praktischen Universalzerkleinerer, mit dem sich Nüsse oder Zwiebeln hacken lassen. Ebenfalls gut ausgestattet ist der Kenwood Elektro HB 724 Triblade. Mit dem Gerät könnt ihr mixen, pürieren, rühren und zerkleinern – ein richtiges Stabmixer-Talent.

Bedienerfreundlicher Gebrauch

Das Gerät an sich ist sehr flexibel einsetzbar. So könnt ihr Suppen und Brei beispielsweise im Topf pürieren. Damit am Anfang nichts spritzt, sollte die Drehzahl anpassbar sein. Ein Softstart macht es möglich, dass das Gerät erst langsam mit dem Arbeiten beginnt und dann schneller wird. Je besser die Einstellmöglichkeiten sind, desto präziser könnt ihr mit dem Stabmixer arbeiten.Für eine leichte Reinigung ist es sehr wichtig, dass ihr die Aufsätze auseinander nehmen und die Messer vom Gerät trennen könnt. Damit werden Schnittverletzungen vermieden und Einzelteile können in die Spülmaschine gegeben werden. Auch sollte darauf geachtet werden, dass das Kabel lang genug ist und ihr nicht an eine Stelle in der Küche gebunden seid.

Immer öfter im Haushalt

Solche Geräte sind mittlerweile immer häufiger in Haushalten zu finden. Grund dafür ist der Trend zur gesunden und hausgemachten Ernährung. Smoothies, Babynahrung und cremige Suppen sind im Handumdrehen hergestellt. Fast genauso beliebt, aber etwas unflexibler, sind Standmixer.

Der Standmixer

Auch in diesem Gerät lassen sich schnell leckere Mahlzeiten zaubern. Im Vergleich zu den beiden vorherigen Geräten, funktioniert dieser Mixer vollautomatisch. Die Lebensmittel werden in den Behälter gefüllt, der Deckel verschraubt und das Gerät eingeschaltet. Oft findet man diese Geräte bei Smoothie- und Cocktail-Liebhabern. So auch den Braun (Delonghi) MX 2050 Multiquick 5. Dieser bietet 1,75 l Fassungsvermögen, hat 5 Geschwindigkeitsstufen und alle Zubehörteile können einfach in die Spülmaschine gegeben werden.

Einschalten kann man den Standmixer über einen Drehknopf. Dort lässt sich auch die Geschwindigkeit einstellen, mit der der Mixer arbeiten soll.

Der Aufbau

Im Grunde besteht das Gerät aus zwei Teilen – einem standfesten Fuß und dem Behälter für Lebensmittel. Im Fuß des Geräts befindet sich der leistungsstarke Motor. Der Messbecher kann entweder aus Plastik, Glas oder Edelstahl sein und wird auf dem Standfuß eingerastet. Idealerweise hat der Messbecher eine Skalierung mit Literangaben. Die Klingen, die sich am Boden des Messbechers befinden, werden auch Messerstern genannt. Dieser sollte auf jeden Fall herausnehmbar sein. Die Reinigung wird Ihnen somit um einiges erleichtert. Wichtig ist natürlich auch, dass die Einzelteile spülmaschinengerecht sind.

Durch das Einschalten des Standmixers, fängt das Messer an zu rotieren. Hat der Messerstern kleine Zacken, kann er auch für das Crushen von Eis verwendet und als Zerkleinerer bezeichnet werden.

Wozu eine Trichterform?

Die Trichterform des Behälters macht es möglich, dass der pürierte Inhalt an die Seite gedrückt wird und noch grobe Stücke unten zum Messer rutschen. Damit wird sichergestellt, dass auch der sämtliche Inhalt fein püriert wird. Gerade für die Herstellung von Babybrei und Smoothies ist dies wichtig. Sind alle Zutaten vermengt und die Konsistenz so wie gewünscht, kann der Behälter vom Standfuß genommen werden und in Gläser, Teller oder sonstiges Behälter gefüllt werden.

Wichtiger Zubehör und Leistung

Da der Inhalt nach oben getrieben wird, muss jedes dieser Geräte einen Deckel haben. Ohne Deckel kann es passieren, dass Küchenmöbel und Wände etwas vom Inhalt abbekommen.

Wenn das Gerät einen zu geringen Leistungsbereich hat, beispielsweise eine Wattzahl zwischen 600-650, können festere Lebensmittel meist nicht bearbeitet werden. Möchtet ihr euren Shakes zum Beispiel Hülsenfrüchte hinzufügen, sollte ein Gerät mit einer höheren Leistung gewählt werden.

Zusammenfassung

Wie ihr lesen konntet, hat jeder Mixer seine Vorzüge. Handrührgeräte sind bestens dafür geeignet um Kuchenteig zu rühren, Brotteig zu kneten und Sahne zu schlagen. Mit Hilfe eines Stabmixers können Suppen und andere Speisen direkt im Topf püriert werden. Mit dem richtigen Aufsatz kann auch hiermit Sahne steif geschlagen werden. Der Standmixer funktioniert vom Prinzip her wie ein Stabmixer, arbeitet nur selbstständiger und kann mit mehr Funktionen ausgestattet sein. Letztere Produkte können auch als Zerkleinerer eingesetzt werden.

Alle drei Geräte sind eine sehr nützliche Ergänzung zu eurem Haushaltsbestand. Sie nehmen nicht viel Platz weg und vereinfachen die Zubereitung von gesundem Essen.