Ratgeber Solarenergie

Sonnige Zeiten für Solarenergie – Balkonkraftwerke machen es möglich

Was haben Weihnachtsbäume, Windsurfer, Wackelfiguren und Wanderbräune gemeinsam (außer den Anfangsbuchstaben)? All diese Dinge setzen auf die Kraft der Sonne und wären ohne sie nicht denkbar. Der große gelbe Feuerball am Himmel befeuert die Photosynthese bei Pflanzen, sorgt mit seiner Wärmekraft für Hoch- und Tiefdruckgebiete, fördert mit einer Mini-Solarzelle den Bewegungstrieb der Wackelfiguren und zaubert dir die Winterblässe aus dem Gesicht. Die Sonne hat jede Menge Energie, die nur genutzt werden muss.

Im Netto-Online-Ratgeber zur Solarenergie erfährst du, wie du die Kraft der Sonne für dich nutzen kannst! Spoiler: Leider geht es nicht ganz so einfach, wie bei den Pflanzen. Aber keine Sorge – mit unseren Tipps und möglichen Förderungen, hast auch du schon bald einen Platz an der Sonne.

Unsere Solaranlagen Top-Seller

Die Sonne, trendiger Dauerbrenner am Himmel

Sie ist der Star auf vielen Kinderbildern: Die liebe Sonne! Seit Milliarden von Jahren wärmt sie unsere Erde und schenkt uns Licht und das mit verlässlicher Konstanz.

Zu jeder Sekunde rund um die Uhr gibt die Sonne Energie ab, die wir hauptsächlich als Sonnenstrahlen wahrnehmen. Pflanzen haben schon lange einen Weg gefunden, wie sie die Solarstrahlung (Sonnenlicht und Co.) nutzen können: Mit der Photosynthese! (keine Sorge, deine Biologie-Kenntnisse sind hier nicht gefragt). Falls du dich jetzt trotzdem frägst, was genau das ist, hier die Antwort: Photosynthese ist ein Prozess, bei dem Pflanzen Sonnenenergie nutzen, um aus Kohlendioxid und Wasser Sauerstoff und Glucose herzustellen. Diese Reaktion versorgt die Pflanze mit Energie und ist grundlegend für das Leben auf der Erde.
Auch wir Menschen können uns die Energie der lieben Sonne zu nutzen machen, allerdings braucht es dafür Hightech und ein bisschen Mut. Belohnt werden wir allerdings mit einer Energiequelle, die weder rußt noch Pipelines benötigt, die unserer Erde schaden.

In dunklen Zeiten der Energiesorgen kann die Sonnenenergie der Schlüssel zu einem entspannteren Leben sein, durch die Erzeugung von Strom und Wärme!

Aber wie können wir diese erstaunliche Energiequelle nutzen? Wie können wir die Sonnenstrahlen einfangen und in nutzbare Energie umwandeln? Und was bedeutet das alles für dich als Hausbesitzer, Mieter oder einfach nur als jemand, der daran interessiert ist, seinen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern?

Keine Sorge, es ist nicht so kompliziert, wie es sich anhört. In der Tat ist die Nutzung der Solarenergie einfacher als du denkst. Aber bevor wir in die Details gehen, lassen uns die wichtigsten Begriffe klären...

Solarenergie – Die Kraft der Sonne verständlich erklärt

Dass die Sonne jede Menge Energie hat, nehmen wir Menschen hauptsächlich durch zwei Nebenerscheinungen der Sonnenstrahlung wahr: Licht und Wärme. Wir wollen an dieser Stelle keinen Ausflug mit der Rakete um die Sonne machen, was physikalische Grundlagen betrifft und das ganze kurz Abkürzen. Das, was wir wahrnehmen, geht von einem Teil der Sonnenstrahlung aus: den sogenannten Photonen. Tatsächlich sendet die Sonne u.a. Photonen (das sind kleine Energiebündel) aus, die wir als Licht wahrnehmen und wenn diese Energiebündel auf etwas treffen (Materie) wird sie auch in Wärme umgewandelt.

Wie wir jetzt wissen, sendet die Sonne Energie in Form von Photonen aus, die wir als Licht und Wärme wahrnehmen. Aber was, wenn wir einen Teil dieser Lichtenergie direkt in elektrischen Strom umwandeln könnten?

Genau das schaffen Solarzellen aus dem Silizium. Silizium, gewonnen aus Quarzsand, ist ideal für diesen Prozess. Außerdem ist der Rohstoff reichlich vorhanden und umweltfreundlich, was es zu einer nachhaltigen Wahl für die Energieerzeugung macht. Die technologische Entwicklung in der Siliziumverarbeitung hat es ermöglicht, Solarzellen herzustellen, die nicht nur effizient, sondern auch kostengünstig sind. Sie können die Energie der Sonnenphotonen in elektrische Spannung umwandeln und uns damit als Strom nutzbar machen.

Das Prinzip dahinter ist eigentlich ganz einfach: Die Photonen regen in den Solarzellen Elektronen an und setzen sie in Bewegung. Dadurch entsteht eine Spannung zwischen Vorder- und Rückseite der Solarzelle. Über Kabel können wir diese Spannung abgreifen und für uns nutzen.
Mehrere Solarzellen zusammen ergeben ein Solarmodul. Mehrere Module zusammen bilden dann eine Photovoltaikanlage. So kann dank der Solarzellentechnik aus dem Sonnenlicht sauberer Solarstrom gewonnen werden.

Aber es gibt ein kleines Problem. Der Strom, den die Solarzellen erzeugen, ist nicht der gleiche Typ, den die Geräte in unserem Haus verwenden. Also brauchen wir etwas, das diesen Strom in die richtige Art umwandelt. Das ist der Job des Wechselrichters. Der Wechselrichter nimmt den Strom, den die Solarzellen erzeugen, und wandelt ihn in eine Form um, die unsere Haushaltsgeräte nutzen können.

Und so können wir die Energie der Sonne nutzen, um unsere Häuser zu beleuchten, unsere Fernseher zu betreiben und unsere Handys zu laden. Alles dank der Kraft der Photovoltaik!

Die wichtigsten Begriffe der Solarenergie

Wir wären nicht Deutschlands Solar-Experten, wenn wir nicht noch eine kurze Übersicht der wichtigsten Begriffe für dich parat hätten:

1. Photovoltaik: Dies ist der Prozess, durch den Sonnenlicht direkt in elektrische Energie umgewandelt wird.
2. Photonen: Dies sind die "Energiebündel" des Lichts, die von der Sonne ausgesendet werden. Wenn sie auf eine Solarzelle treffen, bringen sie die Elektronen in der Zelle dazu, sich zu bewegen, was einen elektrischen Strom erzeugt.
3. Halbleiter: Dies ist das Material, aus dem Solarzellen hergestellt sind. Halbleiter sind spezielle Materialien, die die Fähigkeit haben, Elektronen zu bewegen und so einen elektrischen Strom zu erzeugen, wenn sie von Photonen getroffen werden.
4. Solarzellen: Dies sind die Bausteine einer Photovoltaikanlage. Sie sind dafür verantwortlich, das Sonnenlicht einzufangen und in elektrische Energie umzuwandeln.
5. Solarmodule: Dies sind Gruppen von Solarzellen, die zusammengefasst sind. Sie bilden die Hauptkomponenten einer Solaranlage.
6. Solarwechselrichter: Dieses Gerät wandelt den von den Solarmodulen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um, der in Ihrem Haushalt genutzt werden kann.
7. Einspeisevergütung: Dies ist eine finanzielle Vergütung, die Sie für den Strom erhalten, den Sie in das öffentliche Netz einspeisen.
8. Netzgekoppelte Systeme: Dies sind Solaranlagen, die an das öffentliche Stromnetz angeschlossen sind. Überschüssiger Strom kann ins Netz eingespeist werden.
9. Inselanlagen: Dies sind Solaranlagen, die unabhängig vom öffentlichen Stromnetz funktionieren. Sie sind oft mit Batteriespeichern gekoppelt, um überschüssige Energie zu speichern.
10. Solarstromspeicher/Batteriespeicher: Dies sind Geräte, die überschüssige Energie speichern, die von Ihrer Solaranlage erzeugt wird, so dass Sie sie später nutzen können.
11. Eigenverbrauch: Dies bezieht sich auf den Anteil des von Ihrer Solaranlage erzeugten Stroms, den Sie selbst verbrauchen.
12. Energieertrag: Dies ist die Menge an Energie, die Ihre Solaranlage über einen bestimmten Zeitraum erzeugt.
13. Leistung (kWp): Dies ist ein Maß für die maximale Leistung, die eine Solaranlage unter optimalen Bedingungen erzeugen kann.

Die Kraft der Sonne nutzbar machen – Solar & Photovoltaik

Die Sonnenstrahlen sind, wie wir nun wissen, eigentlich Photonenpakete, die die Erde mit durchschnittlich ca. 1000 Watt pro Quadratkilometer erreichen (Solarkonstante). Bei der Leistung, die dann am Ende auch auf deinem Quadratmeter ankommt, ist natürlich zu differenzieren, welche Jahreszeit gerade ist, wie bewölkt der Himmel ist und wo du dich wann auf der Erde befindest.
Rein rechnerisch sendet uns die Sonne jährlich mehr als das 10.000-fache des Energiebedarfs der Menschen. Das bedeutet: Mit einer Fläche von nur 0,3 % der Landmasse der Erde, ließe sich der Energiebedarf der Erde decken (in etwa 1,5 x der Fläche von Deutschland), da sind sich die Forscher einig.

Für Solarenergie gibt es jede Menge Potentiale! Wir wollen dir einen kleinen Überblick über die Technologien und Konzepte geben, die auf die Kraft der Sonnenenergie setzen.

Was sind Solaranlagen?


Solaranlagen nutzen die Wärmeenergie der Sonne, um beispielsweise Wasser zu erhitzen. Die gängigsten Anwendungen sind Solarkollektoren auf dem Dach, die eine Solarthermie-Anlage bilden. Damit lässt sich das Wasser für die Heizung und für Warmwasser erwärmen und Heizenergie einsparen. Weitere Anwendungen sind Solarduschen oder Solarkocher. Die Solardusche besteht aus einem Wassertank, der von der Sonne erwärmt wird. So kann man mit der Kraft der Sonne duschen, ohne zusätzlichen Strom zu verbrauchen.

Was sind Photovoltaik-Anlagen?


Photovoltaikanlagen wandeln mithilfe von Solarzellen die Lichtenergie der Sonne direkt in elektrischen Strom um. Mehrere Module bilden die PV-Anlage, die meist auf dem Dach installiert wird. Der Solarstrom kann für den Eigenbedarf genutzt oder ins öffentliche Netz eingespeist werden.
Die aufregendsten und/oder neusten technischen Solar-Erfindungen:

Photovoltaik-Wärmepumpen: Wärmepumpen sind gerade in aller Munde und werden als die Schlüsseltechnologie zur Unabhängigkeit von Gas und Öl im Heizungssektor gesehen. Der hohe Wirkungsgrad der Wärmepumpen, macht sie auch so energiehungrig. Eine Kombination mit Photovoltaik liegt hier auf der Hand. Die Photovoltaikanlage erzeugt elektrischen Strom durch Sonnenenergie, der dann von der Wärmepumpe genutzt wird, um Wärme zu erzeugen. Der heißeste oder coolste Trend der aktuellen Haustechnik, um Heizkosten zu senken und gleichzeitig erneuerbare Energie zu nutzen.

Solar-Klimaanlagen: Ähnliches Prinzip, wie bei den Wärmepumpen – Energiehungriges Gerät wird mit selbst erzeugtem Strom betrieben und spart damit laufende Kosten.

Allerdings gibt es noch einen zweiten Ansatz: Kühlen durch Wärme! Solarthermische Anlagen nutzen die Sonnenwärme für die Erhitzung einer speziellen Flüssigkeit, die dann verdampft und Wärme aus der Umgebung aufnimmt, wodurch eine Kühlwirkung entsteht. Dieser Prozess ist umweltfreundlich und energieeffizient, da er die Sonnenenergie direkt nutzt und keine elektrische Energie benötigt. Photovoltaik Infrarotheizungen für den Winter.

Beide Lösungen haben einen Vorteil: Die meiste Energie zur Kühlung wird dann erzeugt, wenn sie auch am meisten von der Sonne bereitgestellt wird.

Solarbetriebene Alltagsgeräte: Ventilatoren, Powerbanks oder Lampen machen sich die Sonnenenergie zunutze, um überall einsetzbar zu sein. Praktische Helfer für unterwegs oder Notfälle. Solarmodule in Fitessuhren und Fahrradcomputern sorgen für das Plus an Energie und laden die Geräte während des Sports auf. Auch Überwachungskameras machst du im Solarbetrieb gegen Besuche a la Mission Impossible Stromkabel-Durchschneiden sicher, indem du auf IP-Kameras mit Solarmodul setzt.

E-Autos als Speicher: Die Zukunft wird von Lösungen bestimmt, die uns zu einem intelligenten Stromnetz („Smart Grid“) hinführen. Dabei soll das Stromnetz weiter, als über die Versorgungsleistung vernetzt werden, z.B. über E-Autos. Diese E-Autos würden einerseits als Batterie dienen, die überschüssigen Solarstrom aus PV-Anlagen in ihren Akkus speichern. Aber auf der anderen Seite auch bei Bedarf Strom wieder an Verbraucher in der Nähe abgeben. Das ganze natürlich super-smart und dezentral. Eine solche Lösung ist ein wichtiges Konzept zur Abfederung von Lastspitzen (jeder kocht gleichzeitig am Morgen einen Kaffee), die das Stromnetz stark beanspruchen. Gleichzeitig wird erzeugte erneuerbare Energie gespeichert, wenn du sie gerade nicht nutzt – #kostenlosesTanken.
Solarwärmekraftwerke: Diese Idee ist superhot, da sie auf bereits bestehender Infrastruktur aufgebaut ist an die Lupen der Kindheit erinnern - Solarwärmekraftwerke. Sie tun dies, indem sie Spiegel oder Linsen verwenden, um das Sonnenlicht auf einen kleinen Bereich zu konzentrieren und so hohe Temperaturen zu erzeugen. Diese Wärme wird dann genutzt, um ein Arbeitsmedium, oft Wasser, zu erhitzen und Dampf zu erzeugen. Der Dampf treibt eine Turbine an, die einen Generator antreibt und so elektrischen Strom erzeugt. Nebenbei kann die Abwärme als Fernwärme genutzt und über das Fernwärmenetz an die Haushalte verteilt werden.

Solarwärmekraftwerke sind eine effiziente und nachhaltige Methode zur Stromerzeugung, die jedoch große Flächen und hohe Sonneneinstrahlung benötigt.

Was bringt die Solarenergie?

Was kann uns die Solarenergie jetzt schon Gutes tun? Wir haben dir die wichtigsten Punkte noch einmal zusammengefasst.
Unerschöpflich und kostenlose Energiequelle: Die Sonne geht nie zur Neige und scheint umsonst vom Himmel.
Saubere Stromerzeugung ohne CO2: Im Gegensatz zu Kohle- und Gaskraftwerken entstehen keine klimaschädlichen Abgase.
Weniger Klimawandel: Der Ausbau der Solarenergie kann die Erderwärmung reduzieren und unsere Zukunft sichern.
Dezentrale und bürgernahe Energieversorgung: Jeder kann zum Stromproduzenten werden und die regionale Versorgung stärken.
Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen: Keine Importabhängigkeit von Öl, Gas und Kohle mehr.
Kosteneinsparungen bei der Energieversorgung: Geringere Strom- und Heizkosten durch Nutzung des kostenlosen Sonnenlichts.

Scheint die Sonne auch nachts?

Natürlich nicht, sonst wäre es ja nicht dunkel! Und da kommen wir schon zum größten Nachteil der Solarenergie: Nachts kann kein Strom erzeugt werden, weil die Sonnenstrahlen gerade die andere Seite der Erde beleuchten. Solange das Stromnetz nicht global smart ist, braucht es daher Lösungen, die dich den Strom auch nachts nutzen lassen können.

Folgende Speichermöglichkeiten gibt es:

  • Batteriespeicher bei PV-Anlagen speichern tagsüber Solarstrom und geben ihn bei Bedarf wieder ab. Sie erhöhen den Eigenverbrauchsanteil. Für Mini-PV Anlagen gibt es Stromspeicher im Format von Autobatterien, die nachträglich eingebaut und erweitert werden können, Wallboxen oder spezielle Powerstations, die du sogar unterwegs mitnehmen kannst.
  • In Wärmespeichern kann die Wärmeenergie von Solarthermie-Anlagen gespeichert und zeitversetzt abgerufen werden.
  • Pumpspeicherkraftwerke nutzen Höhenunterschiede, um Wasserreservoirs anzulegen. Bei Sromüberschuss wird Wasser nach oben gepumpt und später zur Stromerzeugung genutzt.
  • Eine weitere Option ist die Umwandlung von Solarstrom in Wasserstoff. Dieser kann gespeichert und in Brennstoffzellen bei Bedarf wieder in Strom umgewandelt werden.

Wer? Wie? Was? Finde die richtige Solarlösung für dich

Solarenergie ist nicht nur für Kraftwerksbetreiber oder Kommunen mit großen Flächen interessant. Auch als Privatperson kannst du die Sonnenenergie für dich nutzen – ob als Mieter, Hausbesitzer, Gartenfreund, Camper oder Wanderer. Allerdings ist nicht jede Lösung für jeden geeignet. Einige erfordern einen größeren Eingriff in die Bausubstanz, andere sind eher für den mobilen Einsatz gedacht. Und natürlich spielen auch die Kosten und gesetzlichen Regelungen eine Rolle. Ein Überblick über die Möglichkeiten, die dir zur Nutzung der Solarenergie zur Verfügung stehen.

Mieter, Eigentümer, Gartenfreund, Camper & Wanderer

Bei Solaranlagen kommt es, wie wir oben gesehen haben, immer auf die Fläche an. Je mehr Fläche zur Verfügung steht, desto mehr Energie der Sonne kannst du für deine Lösung nutzen. Kommunen, Betriebe und Grundstückbesitzer haben flächenmäßig viel zu bieten und auch Hauseigentümer in Städten können ihr Dach- oder Carport-/Garagenfläche für Solarenergie nutzen. Wichtig dabei: Die Nutzung von Dach- und anderen Befestigungsflächen sollte fachmännisch erfolgen und stellt oft einen Eingriff in die Bausubstanz dar.

Solche Eingriffe können Eigentümer an ihrem Eigentum meist ohne größere Einschränkungen vornehmen. Von der Photovoltaikanlage auf dem Dach oder eine Solarthermie-Anlage zur Warmwasserbereitung ist vieles möglich, wenn es keine Bedenken durch den Denkmalschutz oder durch die Beschaffenheit des Dachs (Ausrichtung, Bauart, Traglast) gibt.

Als Mieter hast du nicht die Möglichkeit, eine große Photovoltaikanlage auf dem Dach zu installieren. Aber es gibt auch kleinere Lösungen, die du nutzen kannst, wie zum Beispiel Balkonkraftwerke oder mobile Solarpanels. Hier solltest du dennoch mit deinem Vermieter Rücksprache halten, wenn deine Umsetzung konkreter wird. Für Mieter gibt es die Möglichkeit die Module an die Balkonbrüstung oder an die Hauswand anzubringen. Glas-Glas-Module wiegen schnell 20kg pro Stück und daher sollten Mieter stets eine Befestigung mit ausreichender Traglast wählen.

Als Gartenfreund kannst du Solarenergie nutzen, um deine Gartenbeleuchtung, eine Powerstation aufzuladen oder eine Gartenpumpe zu betreiben. Im Schrebergarten werden kleinere Solaranlagen oft vom Verein genehmigt. Dies solltest du sicherheitshalber vorab klären.

Und als Camper oder Wanderer kannst du mobile Solarpanels nutzen, um dein Handy oder andere Geräte unterwegs aufzuladen. Auf einen Camper oder Wohnwagen kannst du flexible PV-Module kleben, die die Autobatterien bei Sonne aufladen.

Gesetzliche Regelungen zur Solarenergie – ein Überblick

Die gesetzlichen Regelungen zur Nutzung von Solarenergie sind komplex und können je nach Bundesland variieren. Grundsätzlich gilt: Für die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach ist in der Regel eine Baugenehmigung erforderlich. Ausnahmen gelten für Anlagen mit einer Leistung von bis zu 600 Watt Peak (bald 800 Watt Peak), die ohne Genehmigung betrieben werden dürfen. Diese sogenannten Balkonkraftwerke können einfach in die Steckdose eingesteckt werden und liefern Strom für den Eigenverbrauch. Ebenfalls genehmigungsfrei sind Photovoltaikmodule für Camper und Wohnwagen, insofern der Straßenverkehr nicht beeinträchtigt wird. Natürlich sind Wackelfiguren, Taschenrechner und Co. ohne gesetzliche Einschränkung nutzbar.
Netto klärt auf:

Was sind eigentlich Watt Peak bzw. Wp?

Watt ist die Einheit in der Leistung (Energie pro Zeit) gemessen wird zusammen mit dem Wort ‚Peak‘ (engl. Gipfel oder Spitze) beschreibt Wp die Leistungsspitze, die eine Photovoltaikanlage oder ein Solarmodul unter Idealbedingungen in einer gewissen Zeit erbringen kann (Nennleistung). Ein Modul mit 600Wp kann unter Laborbedingungen 600W Leistung erzeugen. Das entspricht einer theoretischen Energiemenge von 0,6 kW/h innerhalb einer Stunde. Die durchschnittliche Leistung in unseren Breitengraden pegelt sich bei ca. 70-80% der Nennleistung ein. Daher kannst du bei einem 600Wp Modul mit einer Erzeugung von 420-480 Watt rechnen.
Hier gibt es regional unterschiedliche Regelung, was die Montage der schwereren Glas-Glas-Module ab einer gewissen Höhe – meist 4m – betrifft. Die Einschränkungen betreffen jedoch nur die schwereren Module und nicht die leichteren flexiblen Solarmodule.

Für größere Anlagen gelten jedoch andere Regeln: Hier muss der erzeugte Strom in das öffentliche Netz eingespeist werden, und es gelten bestimmte Vorschriften zur Sicherheit und zum Netzzugang.

So müssen große PV-Anlagen im Marktstammregister, beim Netzbetreiber und beim Finanzamt angemeldet werden.

Seit Januar 2022 werden PV-Anlagen bis 30 kWp nicht mehr für die Einkommenssteuer berücksichtigt. Seit 1. Januar 2023 gilt für private PV-Anlagen ein Umsatzsteuersatz von 0%, der schon bei der Angebotserstellung vom Installationsbetrieb zu berücksichtigen ist.

Welche Teile benötigst du? Der Photovoltaik-Schnellcheck

Damit du die Kraft der Sonne auch nutzen kannst, benötigst du einige Bauteile. Üblicherweise kaufst du ein komplettes Set mit allen notwendigen Teilen im Paket. Du kannst dir deine Anlage jedoch auch beliebig zusammenstellen. Die Art der Anlage, die du betreiben willst, verkürzt oder verlängert deine Einkaufsliste. Damit du nichts vergisst, haben wir dir eine kleine Übersicht zusammengestellt.

 

Solarmodule

Montagevorrichtung

Wechselrichter

Verkabelung

Schutzvorrichtung

Überwachungsgerät

Energiespeicher / Laderegler

Trafo / Netzanschluss

Große PV-Anlage

x

X

X

X

X
(Überspannung)

X

-

(nicht nötig, aber sinnvoll)

X

Große PV-Dachanlage

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X

X

X

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(nicht nötig, aber sinnvoll)

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Mini PV-Anlage (Balkon-kraftwerk)

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(nicht nötig, aber sinnvoll)

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(nicht nötig, aber u.U. sinnvoll)

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Camper/Garten PV-Anlage

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(nicht nötig, aber sinnvoll)

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Powerstations

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(integriert)

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(integriert)

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Was ist eine Mini-Photovoltaikanlage?

Eine Mini-Photovoltaikanlage, auch Balkonkraftwerk oder Plug-In-PV-Anlage genannt, ist eine kleine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von bis zu 600 Watt Peak (bald 800 Watt Peak). Sie besteht aus einem oder mehreren Solarmodulen, die auf einem Balkon, einer Terrasse oder einem Gartenhaus installiert werden können. Der erzeugte Strom wird über einen Wechselrichter direkt in das hauseigene Stromnetz eingespeist und kann so für den Eigenverbrauch genutzt werden.

Kosten für Photovoltaik

Die Kosten für eine Photovoltaikanlage hängen von der Größe der Anlage und der Art der Installation ab. Eine kleine Anlage mit einer Leistung von 300 Watt Peak kostet etwa 300 bis 500 Euro, eine Anlage mit 600 Watt Peak etwa 600 bis 1.000 Euro und eine Anlage mit 800 Watt Peak etwa 800 bis 1.500 Euro. Diese Kosten beinhalten die Solarmodule, den Wechselrichter und das Montagematerial, aber nicht die Kosten für die Installation, die je nach Aufwand und Anbieter variieren können. Für eine größere Anlage auf dem Dach können die Kosten deutlich höher sein, je nach Größe und Komplexität der Anlage. Hier können die Kosten zwischen 5.000 und 10.000 Euro oder mehr liegen.

Lass dich doch einfach Fördern – mit Förderungen und Finanzierungen wird Solar erschwinglich

Zugegebenermaßen ist ein großes Manko an der Solarenergie, dass sie zwar kostenlos bei uns ankommt, wir aber erstmal in Vorkasse gehen müssen, um diese Energie auch nutzen zu können.

Bei kleinen Balkonkraftwerken sind die Investitionen schon nicht ohne, und sobald du über eine größere Flächenanlage oder ein gesamtes Dach nachdenkst, musst du gedanklich schon fast beim Bankberater vorsprechen.
Das Gute ist: Die hohe Nachfrage an PV-Anlagen führt zu einem höheren Wettbewerb. Das lässt Hersteller noch ehrgeiziger Forschen und so werden die Module günstiger in der Herstellung und gleichzeitig effizienter. Du bekommst also mehr für dein Geld.

Mit staatlicher Unterstützung in Form einer Förderung, eines Zuschusses oder einer Finanzierung kannst du das Maximum an Solarenergie aus deinem Budget herausholen.

Staatliche Unterstützung gibt es auf kommunaler Ebene, Landesebene und Bundesebene. Wir empfehlen dir, dass du dich in deiner Kommune oder Stadt erkundigst, welche Möglichkeiten zur Förderung es gibt und wie die Bedingungen sind. Oft muss eine staatliche Unterstützung vor Kauf der PV-Anlage beantragt werden. Hier findest du eine Übersicht der wichtigsten Förderer der Solarenergie:

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Die Regierung möchte den Ausbau von Solarstrom und anderen erneuerbaren Energien voranbringen. Wie das am besten geht? Mit einer garantierten Einspeisevergütung für 20 Jahre! Erzeugter Strom, den du nicht verbrauchst und ins Netz einspeist, wird dir mit dem aktuellen Betrag für ganze 20 Jahre fix vergütet.

Beim aktuellen Betrag kommt die Krux, denn je mehr Solaranlagen ans Netz gehen, desto geringer wird die Vergütung pro kWh (siehe dazu auch "Das Thema Einspeisung erzeugt Energien!").

Doch es gibt einen Trick, wie du trotzdem ausreichend profitierst: Du musst so schnell es geht ans Netz, denn dir wird die Höhe der Vergütung gutgeschrieben, die zum Tag der Inbetriebnahme gilt!

Was du brauchst um Strom ins Netz einzuspeisen:

  • eine PV-Anlage bis 750 kWp
  • Anmeldung beim Netzbetreiber und Marktstammregister
  • Netzanschluss der Anlage
  • Zwei-Wege-Zähler

EEG-Förderung auch für Balkonkraftwerke?

Grundsätzlich könntest du die EEG-Einspeisevergütung auch mit einer Mini-PV Anlage erhalten, das Gesetz sieht keine Mindestleistung bei der Stromerzeugung vor. Allerdings: Die Einspeisevergütung richtet sich eher an Betreiber von Flächen PV-Anlagen oder PV-Anlagen, die das Dach bedecken, da diese Anlagen weitaus mehr Strom erzeugen, als die Eigentümer verbrauchen. Die Einnahmen unterliegen unter Umständen Umsatzsteuer, Ertragssteuer oder Einkommensteuer. Außerdem muss ein Zähler angeschafft werden und viel Bürokratie bewältigt werden.

Wir meinen: Der Aufwand zur Anmeldung der EEG-Einspeisevergütung lohnt sich für Balkonkraftwerke nicht. Der überschüssig erzeugte Strom fließt als ‚Geschenk‘ ins Stromnetz oder lässt sich per Batteriespeicher für dich bewahren.

KfW-Kreditprogramm 270

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (kurz KfW) ist für ihre Bezuschussung und Förderung von Investitionen in moderne und umweltschonendere Technik- und Bauvorhaben bekannt.

Ihren Namen wird sie jedoch auch als Kreditanstalt gerecht, indem sie für besondere Anschaffungen auch besonders faire Kredite vergibt. Eins dieser Förderprodukte ist das KfW-Kreditprogramm 270, das Privatpersonen, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen mit zinsgünstigen Krediten fördert. Die Bedingung: Das Errichten, Erweitern oder Erwerben und Betreiben (unter anderem) einer PV-Anlage, die Strom auch ins öffentliche Netz einspeist. Gefördert wird nicht nur der Kaufpreis, sondern auch Kosten für Planung, Projektierung und Installation (sogar Dacharbeiten sind inbegriffen).

Die Kredite können mit Laufzeit zwischen 5 und 30 Jahren abgeschlossen werden, der effektive Jahreszins variiert. Weitere Infos findest du auf der KfW-Website.

KfW-270 auch für Balkonkraftwerke?

Das KfW-Kreditprogramm lässt sich grundsätzlich für die Finanzierung eines Balkonkraftwerks nutzen.

Regionale Förderprogramme:


Viele Städte, Landkreise und Bundesländer bieten eigene Förderprogramme. Nachstöbern lohnt sich, denn in vielen Kommunen werden Anschaffung einer PV-Anlage mit mehreren hundert Euro pauschal bezuschusst! Die Bedingungen findest du auf der jeweiligen Förderplattform des Bundeslandes oder der Kommune.

Bundesprogramm "Solarstrom für Elektroautos":


Die KfW 440 zur Förderung des selbsterzeugten Stroms für das eigene Elektroauto war innerhalb eines Tages aufgebraucht. Gefördert werden Privatpersonen, die ein Haus besitzen und bewohnen und eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher und Wallbox installieren möchten und ein Elektroauto haben. Du hast die Förderung verpasst? Dann hast du 2024 mit der KfW 442 noch einmal die Chance auf eine Förderung von bis zu 10.200 Euro.

Wenn du in Sachen Solar-Förderung immer Bescheid wissen willst, dann haben wir noch eine Experten-Website, auf der alle größeren Programme aufgelistet sind. Die Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz zeigt dir übersichtlich und gut filterbar alle Förderungen von Bund, Ländern und der EU.

Montage – selbst oder vom Fach?

Große PV-Flächenanlagen (Kommune, Landwirtschaft): Die Montage ist komplex und sollte von Fachleuten durchgeführt werden.
Große PV-Dachanlagen (Hauseigentümer, Unternehmen): Die Montage sollte die Dachstruktur und -ausrichtung berücksichtigen. Professionelle Installation ist erforderlich, um sicherzustellen, dass das Dach die Last der Paneele tragen kann.
Mini-PV-Anlagen (z.B. Balkonkraftwerke): Einfache Installation, oft sogar ohne Fachkenntnisse möglich.
PV-Anlagen auf Camperdächern: Montage erfordert die Berücksichtigung von Gewicht und Aerodynamik des Fahrzeugs. Selbst kleben ist aber möglich.
Powerstationen mit Solarpanels: Keine feste Montage erforderlich; die Panels sind oft klappbar und leicht zu transportieren. Ausrichtung der Panels zur Sonne manuell veränderbar.

Klartext: Vor- und Nachteile der Solarenergie

Solarenergie bietet viele Vorteile, aber wie jede Technologie hat sie auch ihre Grenzen. Hier eine ehrliche Übersicht:


Vorteile der Solarenergie

Nachteile der Solarenergie


Umweltfreundlich:
Erzeugt saubere, erneuerbare Energie und reduziert Treibhausgasemissionen.


Herstellungsprozess und Recycling:
Benötigt Energie und Ressourcen für die Herstellung und Herausforderung beim Recycling.


Reduzierung der Stromkosten:
Langfristige Einsparungen, besonders bei hohem Eigenverbrauch.


Hohe Anfangsinvestition:
Anfängliche Kosten können hoch sein, obwohl sie sich im Laufe der Zeit amortisieren können.


Unabhängigkeit:
Erhöht die Energieunabhängigkeit durch Eigenproduktion von Strom.


Speicherprobleme:
Ohne Batteriespeicher ist keine Speicherung für sonnenarme Stunden oder nachts möglich, was zusätzliche Kosten verursachen kann.


Förderungen und finanzielle Anreize:
Subventionen und Steuererleichterungen zur Förderung von Solaranlagen.


Wetter- und Standortabhängigkeit:
Effizienz hängt von Sonneneinstrahlung, geografischer Lage und Wetter ab.


Langlebigkeit und geringer Wartungsaufwand:
Oft über 25 Jahre Lebensdauer und wenig Wartung erforderlich.


Ästhetik:
Das Erscheinungsbild von Solarpanelen auf Dächern kann als unattraktiv empfunden werden, trotz Designfortschritten.


Vielseitigkeit und Skalierbarkeit:
Nutzbar in verschiedenen Größen und Umgebungen.


Flächenbedarf:
Insbesondere große Anlagen benötigen viel Platz, was in dicht besiedelten Gebieten problematisch sein kann.

Der Vorurteilscheck

Vorurteil 1: Solarenergie ist nur bei direktem Sonnenlicht effektiv.
Wahrheit: Moderne Solarmodule sind effizient genug, um auch an bewölkten Tagen oder bei indirektem Licht Strom zu erzeugen. Zwar sinkt die Effizienz bei schlechteren Lichtverhältnissen, aber es wird dennoch Energie produziert.

Vorurteil 2: Solaranlagen sind umweltbelastend in der Herstellung.
Wahrheit: Obwohl die Herstellung von Solarmodulen Energie verbraucht, hat die Solarenergie insgesamt eine deutlich positive Umweltbilanz. Die Energie, die zur Herstellung benötigt wird, wird in der Regel innerhalb weniger Jahre durch die saubere Energieerzeugung wieder ausgeglichen.

Übrigens: Das Umweltbundesamt gibt an, dass Photovoltaikanlagen aus energetischer Sicht in Deutschland schon nach 1-2 Jahren amortisieren. D.h., dass die Anlage in dieser Zeit so viel Energie produziert hat, wie für Herstellung, Betrieb und Entsorgung benötigt wird.

Vorurteil 3: Solaranlagen sind unerschwinglich und lohnen sich finanziell nicht.
Wahrheit: Die Kosten für Solaranlagen sind in den letzten Jahren deutlich gesunken, und staatliche Förderungen sowie langfristige Einsparungen bei den Stromkosten machen sie zu einer wirtschaftlich attraktiven Option.

Vorurteil 4: Solarenergie kann nicht gespeichert werden und ist daher unzuverlässig.
Wahrheit: Mit modernen Batteriespeichersystemen kann Solarstrom effizient gespeichert und bei Bedarf genutzt werden, was die Zuverlässigkeit deutlich erhöht.

Vorurteil 5: Solaranlagen erfordern viel Wartung und sind anfällig für Schäden.
Wahrheit: Solaranlagen sind überraschend wartungsarm. Die meisten Systeme benötigen lediglich gelegentliche Reinigungen und Kontrollen.

Vorurteil 6: Solaranlagen verunstalten das Erscheinungsbild von Gebäuden.
Wahrheit: Moderne Solarmodule sind ästhetisch ansprechend und können sogar in die Architektur von Gebäuden integriert werden, z.B. als Solardachziegel.

Vorurteil 7: Die Herstellung von Solarzellen ist gefährlich und gesundheitsschädlich.
Wahrheit: Die Solarindustrie unterliegt strengen Sicherheits- und Gesundheitsstandards. Zwar gibt es bei der Herstellung Risiken, aber diese werden durch entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Standards minimiert.

Vorurteil 8: Solaranlagen haben eine kurze Lebensdauer und müssen oft ersetzt werden.
Wahrheit: Die durchschnittliche Lebensdauer einer Solaranlage beträgt etwa 25 bis 30 Jahre, wobei viele Systeme auch darüber hinaus effizient arbeiten.

Die Amortisierung

Die Amortisation einer Solaranlage hängt von verschiedenen Faktoren ab: den Installationskosten, dem Strompreis, der Menge des erzeugten Stroms und den verfügbaren Förderungen. In vielen Fällen können große Solaranlagen sich innerhalb von 10 bis 20 Jahren amortisieren. Wichtige Aspekte sind die effiziente Nutzung des erzeugten Stroms und die Möglichkeit, überschüssigen Strom in das Netz einzuspeisen.

Bei Balkonkraftwerken sieht die Rechnung nun schon optimistischer aus. Je nachdem, wie viel du für die Anschaffung bezahlt hast, was du üblicherweise verbrauchst, was du erzeugen kannst und was dein Strom kostet, amortisiert sich deine Mini-PV Anlage oft schon nach 2,5 – 5 Jahren – d.h. ab dieser Zeit hast du mit der Anlage genauso viel Geld gespart, wie du bezahlt hast. Alles darüber wird Bonus!

Der Zukunftscheck

Die Zukunft der Solarenergie sieht vielversprechend aus. Mit fortschreitender Technologie und steigendem Bewusstsein für Nachhaltigkeit wird erwartet, dass Solarenergie eine immer wichtigere Rolle im Energiemix spielen wird. Die fortlaufende Entwicklung in Bereichen wie Speichertechnologien, Effizienzsteigerung der Module und Integration in bestehende Infrastrukturen (wie Gebäude und Fahrzeuge) wird die Nutzbarkeit und Attraktivität der Solarenergie weiter erhöhen. Solarenergie steht daher nicht nur für eine saubere Energiequelle, sondern auch für eine zukunftsfähige Investition in eine nachhaltige und unabhängige Energieversorgung.