Nächster Schritt zu nachhaltigerem Sortiment

Netto Marken-Discount listet Kunststoffeinweggeschirr zum Jahr 2019 aus

  • Vorzeitig: Netto ist EU-Verbot zahlreicher Kunststoffeinwegartikel zwei Jahre voraus
  • Konsequent: 2019 und 2020 weitere Maßnahmen zur Kunststoffvermeidung geplant
  • Nötig: Fast 66.000 Tonnen Abfall für Party- und Picknickbedarf in Deutschland 2017


Maxhütte-Haidhof, im Dezember 2018
– Netto Marken-Discount setzt sein Engagement für eine nachhaltigere Sortimentsausrichtung auch im Jahr 2019 konsequent fort: Im Jahr 2019 nimmt der Lebensmittelhändler bundesweit alle Kunststoffeinweggeschirr-Artikel dauerhaft aus dem Sortiment. Die entsprechenden Verkaufsdisplays mit Messern, Gabeln, Löffeln, Bechern und Schnapsgläsern aus Kunststoff werden künftig aus allen rund 4.200 Netto-Filialen in Deutschland entfernt. Im weiteren Verlauf der Jahre 2019 und 2020 sind zusätzliche Maßnahmen zur Vermeidung des Einsatzes von Kunststoff geplant. Damit setzt Netto Marken-Discount erneut ein positives Signal und entspricht bereits vor Inkrafttreten eines EU-weiten Verbots diverser Einwegplastikartikel ganz konkret dem Wunsch vieler Verbraucher nach einem reduzierten Kunststoffeinsatz.

„Weltweit ist viel zu viel Einwegplastik im Umlauf. Vieles davon landet in unseren Meeren. Als führender Lebensmitteleinzelhändler können wir in Deutschland einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, das Aufkommen von Einwegkunststoff zu reduzieren. Diese Verantwortung nehmen wir schon lange sehr ernst“, sagt Christina Stylianou, Leiterin Netto-Unternehmenskommunikation. Laut Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM) fielen 2017 in Deutschland fast 66.000 Tonnen Abfall für Party- bzw. Picknickbedarf privater Haushalte an, d. h. unbefüllt gekauftes Einweggeschirr, Einwegbesteck, Strohhalme sowie Einweg-Grillschalen.

Die bundesweite Auslistung von Kunststoffeinweggeschirr aus dem Sortiment ist ein weiterer wichtiger Schritt in der umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie von Netto Marken-Discount. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Thema Verpackung, das auch im Fokus der strategischen Partnerschaft von Netto mit dem WWF steht. Das Ziel: Netto will bei seinen Eigenmarkenprodukten ganz auf Verpackung verzichten, sie reduzieren, besser recycelbar machen und sie zunehmend aus recyceltem Material herstellen. Vor diesem Hintergrund hatte der Lebensmittelhändler im Oktober 2018 neue, leichtere Geflügelverpackungen im SB-Bereich eingeführt, die jährlich 13 Tonnen Plastikmüll einsparen. Ähnliches erreicht Netto bei mehreren Eigenmarken-Fleischartikeln seit diesem Jahr mit der sogenannten FlatSkin-Verpackung: Im Vergleich zu herkömmlichen Kunststoffschalen in gleicher Größe sind durch die sehr dünne, luftdicht anliegende Skin-Folie bis zu 60 Prozent weniger Verpackungsmaterial nötig. Auch durch den Einsatz des sogenannten Natural Branding reduziert Netto unnötige Umverpackungen und Etiketten bei vielen Bio-Artikeln seines Obst- und Gemüsesortiments. Die Kennzeichnung wird statt auf einer Kunststoffverpackung oder auf einem Aufkleber per Laser direkt auf der Oberfläche der Produkte aufgebracht.

Weitere Informationen zum umfangreichen Netto-Engagement für mehr Nachhaltigkeit unter: www.netto-online.de/ueber-netto/Nachhaltigkeit.chtm.


Netto Marken-Discount im Profil:
Netto Marken-Discount gehört mit rund 4.200 Filialen, rund 75.150 Mitarbeitern, wöchentlich 21 Millionen Kunden und einem Umsatz von 13,1 Milliarden Euro zu den führenden Unternehmen in der Lebensmitteleinzelhandelsbranche. Mit rund 5.000 Artikeln und einem Schwerpunkt auf frischen Produkten verfügt Netto Marken-Discount über die größte Lebensmittel-Auswahl in der Discountlandschaft. Als Premium Partner der kostenlosen DeutschlandCard profitieren Netto-Kunden bei jedem Einkauf von dem Multipartner-Bonusprogramm. Die Übernahme von Verantwortung gehört zur Netto-Unternehmenskultur – dabei setzt das Handelsunternehmen auf vier Schwerpunkte: Gesellschaftliches und soziales Engagement, faire Zusammenarbeit mit Mitarbeitern und Lieferanten, schonender Umgang mit Ressourcen sowie die Ausrichtung der Einkaufsstrategie an Nachhaltigkeitsaspekten. Netto ist Partner des WWF Deutschland: Neben dem Ausbau und der Förderung des nachhaltigeren Eigenmarkensortiments arbeitet Netto außerdem entlang von acht Schwerpunktthemen daran, den eigenen ökologischen Fußabdruck weiter zu reduzieren. Im Rahmen seines nachhaltigen Engagements unterstützt Netto zum Beispiel auch die Spendeninitiative „Deutschland rundet auf“. Mit über 4.900 Auszubildenden zählt das Unternehmen zudem zu den wichtigsten Ausbildungsbetrieben des deutschen Einzelhandels und besetzt Führungspositionen bevorzugt mit engagierten Mitarbeitern aus den eigenen Reihen.

Pressekontakt:
Netto Marken-Discount AG & Co. KG
Christina Stylianou / Stefanie Adler
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