Fairtrade

Fairtrade-Sortiment. Gemeinsamer Einsatz für bessere Lebensbedingungen

 

FAIRTRADE-Sortiment bei Netto Marken-Discount



Durch den Anbau und Handel nach FAIRTRADE-Bedingungen unterstützt Netto Marken-Discount den Fairen Handel in den Anbaugebieten.

Wir haben unseren Partnerinnen und Partnern vertraglich zugesagt, dass wir eine garantierte Menge abnehmen. Außerdem stehen die Fairtrade-Standards für stabile Mindestpreise, faire Arbeitsbedingungen und nachhaltige Anbaumethoden in den Anbauländern. Zusätzlich erhalten die Produzenten eine Fairtrade-Prämie, die sie in Gemeinschaftsprojekte zur weiteren Verbesserung ihrer Lebensbedingungen in den jeweiligen Erzeugerregionen investieren.

Das Fairtrade-Siegel ist ein unabhängig kontrolliertes Produktsiegel, das für Fairen Handel und den Abbau von Armut in den Anbauländern steht.

FAIRTRADE-Siegel

Das FAIRTRADE-Siegel ist ein international unabhängig kontrolliertes Produktsiegel für Fairen Handel. Mit den realisierten Standards werden gezielt Kleinbauern und Beschäftigte in den Entwicklungsländern gefördert und es wird ihre Position auf dem Weltmarkt verbessert.

Ein Produkt sowie die jeweiligen Herstellungsabläufe müssen sämtliche Anforderungen der FAIRTRADE-Standards erfüllen, erst dann darf das renommierte FAIRTRADE-Siegel auf der Produktverpackung abgebildet werden.

Wichtige Kriterien für diese fairen Standards sind zum Beispiel:

  • Ein Preis, der die Kosten einer nachhaltigen Produktion deckt
  • Die FAIRTRADE-Prämie muss Projekte finanzieren, die der Gemeinschaft zu Gute kommen. (z. B. Bau einer Schule, einer Krankenstation oder Investitionen in die lokale Infrastruktur)
  • Das Verbot von Zwangsarbeit sowie illegaler Kinderarbeit
  • Diskriminierungs-Verbot
  • Umweltstandards schränken den Gebrauch von Pestiziden und Chemikalien ein und verbieten gentechnisch veränderte Saaten.
 

Ziel der FAIRTRADE-Standards ist es, einen verantwortungsvollen Konsum zu ermöglichen und die Lebensumstände in aktuell über 60 Herstellungsländern zu verbessern.

FAIRTRADE steht für ethisches Handeln, Nachhaltigkeit und Transparenz und schafft eine Verbindung zwischen Produzenten, Handel und Verbrauchern. Mit dem Kauf von FAIRTRADE-Produkten leistest du einen direkten Beitrag, das Leben von Landwirten und Beschäftigten sowie deren Familien in den Ursprungsländern der verkauften Artikel nachhaltig zu verbessern.

In Deutschland wird das FAIRTRADE-Siegel von TransFair, Verein zur Förderung des Fairen Handels mit der "Dritten Welt" e.V., vergeben. FAIRTRADE ermöglicht nachweislich die Verbesserung der Lebens- und Arbeitssituation von zurzeit 1,6 Millionen Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Südamerika.

Weitere Informationen unter www.fairtrade-deutschland.de

FAIRTRADE-Rosen. Blütenpracht mit Verantwortung

Sie gilt als die edelste aller Schnittblumen und liegt auf der Beliebtheitsskala in Deutschland ganz weit vorne: Die Rose. Egal ob rot, weiß oder pink, mit langem oder kurzem Stiel, die Rose hat hierzulande ganzjährig eine große Fan-Gemeinde. Besonders zum Valentinstag, am Muttertag und zu Geburtstagen lässt die Rose Herzen höher schlagen.

Damit die ganzjährige Kundennachfrage erfüllt werden kann, werden die Rosen unter anderem aus Afrika und Südamerika importiert.

 

Netto Marken-Discount legt nicht nur Wert auf die Blütenpracht der Rose. Vielmehr ist es uns wichtig, dass bei uns verkaufte Rosen unter sozial verantwortlichen Bedingungen erzeugt wurden. Die Übernahme von Verantwortung gehört zu unserer gelebten Unternehmenskultur. Dabei hat die Ausrichtung unserer Einkaufsrichtlinien an Nachhaltigkeitsaspekten einen sehr hohen Stellenwert.

Aus diesem Grund setzt Netto Marken-Discount auf FAIRTRADE Rosen: 2012 haben wir unser Blumensortiment um fairgehandelte Rosen ergänzt – bundesweit in allen Netto-Filialen.

Das international anerkannte Nachhaltigkeitssiegel "FAIRTRADE" garantiert, dass gezielt Bauern sowie Mitarbeiter in den Entwicklungsländern gefördert werden.

Im Jahr 2020 war der EDEKA-Verbund einschließlich Netto mit insgesamt rund 290 Mio. verkauften Rosenstielen Deutschlands größter Vermarkter von Fairtrade-Rosen.

Sher Ethiopia – Rosenspezialist mit sozialem und ökologischem Engagement

Unser Blumenlieferant Sher Ethiopia ist ein international führender Rosenproduzent. Bereits seit 2005 hat unser langjähriger Rosenlieferant zahlreiche soziale und ökologische Projekte ins Leben gerufen. Zudem hat Sher Ethiopia in den vergangenen Jahren Zertifizierungen international anerkannter Sozial- und Umweltstandards erworben.

Seit Februar 2012 ist Sher Ethiopia auch FAIRTRADE-zertifiziert und beliefert bundesweit alle Netto Marken-Discount-Filialen mit FAIRTRADE-Rosen.

 

Soziale Projekte
Unser Rosenproduzent Sher Ethiopia finanziert seit 2005 viele soziale Projekte und verbessert somit nachhaltig die Lebensumstände in der äthiopischen Region Ziway mit folgenden Schwerpunkten:

  • Schulbildung:
    Aktuell nutzen 2.500 Kinder im Alter von vier bis 18 Jahren aus der Region das Angebot der Kinderbetreuung, Vorschule, Grundschulunterricht und weitere Ausbildungskurse. Zusätzlich erhalten die Kinder und Jugendlichen kostenlose Mahlzeiten und kostenlose medizinische Versorgung.
  • Krankenhaus:
    Sher Ethiopia hat in der Region ein Krankenhaus mit 240 Betten gebaut. Der Unterhalt dieses langfristig angelegten humanitären Projektes beinhaltet eine Augenklinik, Zahnarztpraxis, Gesundheitsberatung und Initiativen zur HIV-Prävention sowie Hilfen für HIV-Infizierte.
  • Kommunale Einrichtungen:
    Zur Entwicklung einer regionalen Infrastruktur und Verbesserung des Lebensstandards hat Sher Ethiopia zahlreiche Bauten realisiert wie beispielsweise ein Nachbarschaftszentrum, Mehrzwecksportkomplex, Bibliothek, Gerichtsgebäude und Kirche.
  • Wiederaufforstung:
    Um die Gegend vor Erosion zu schützen, werden Bäume gepflanzt. So wurden schon mehr als 100 Hektar zusammen mit den Gemeinden aufgeforstet.
Mit einer festgelegten FAIRTRADE-Prämie unterstützen wir Gemeinschaftsprojekte und ermöglichen somit die kontinuierliche Verbesserung der Lebensbedingungen in der äthiopischen Region Ziway.
 

Faire Arbeitsbedingungen
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Sher Ethiopia arbeiten zu Bedingungen, die allen FAIRTRADE-Standards sowie weiteren international gültigen Standards und Normen (MPS Socially Qualified SQ, International Labour Organization ILO) entsprechen – und sogar über diese hinausgehen:

So liegt der Lohn der Beschäftigten deutlich über dem gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn. Zudem regelt ein Manteltarifvertrag unter anderem die kostenlose medizinische Versorgung, Arbeitsunfähigkeitsversicherung, Rente, Urlaubstage, Regelung bei Arbeitsausfall durch Krankheit, Schwangerschafts- und Erziehungsurlaub sowie kostenlosen Unterricht für die Kinder der Beschäftigten.

 

Umwelt – Schonung der Ressourcen
Ein umweltschonender, nachhaltiger Anbau hat für unseren Rosenlieferant Sher Ethiopia große Priorität. Das Unternehmen garantiert durch verschiedene Maßnahmen, die Ressourcen vor Ort nachhaltig zu schonen:

  • Durch Wassermanagement (z.B. Einsatz von wassersparenden Sprinkler- und Bewässerungssystemen, Verwendung von Regenwasser, Einsatz eines Gewächshausdrainagesystems zur Wasserrückgewinnung)
  • Durch Abfallmanagement
  • Durch den Einsatz von Nützlingen und den geringeren Einsatz von Pflanzenschutzmitteln

Café Latina - Fair gehandelt

Unser Café Latina ist FAIRTRADE zertifiziert und wird zu 100% von FAIRTRADE Produzenten angebaut. Das garantiert das FAIRTRADE-Siegel, das nur vergeben wird, wenn festgelegte ökologische, ökonomische und soziale Standards eingehalten werden. Ziel ist die nachhaltige Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Kaffeebauern.

Lange geröstet: Unser Café Latina wird handgepflückt, sonnengetrocknet und schonend langzeitgeröstet.

100% Arabica-Bohnen: Unser Spitzenkaffee besteht zu 100% aus besten, aromatischen Arabica-Bohnen.

Bio zertifiziert: Feinster Kaffeegenuss, fair gehandelt – mit unserem Café Latina schmeckt Kaffee gleich doppelt so gut.

 

Bio-Röstkaffee:

  • FAIRTRADE- und biozertifiziert
  • 100% beste Arabica-Bohnen
  • 100% von FAIRTRADE-Produzenten angebaut
  • Schonend langzeitgeröstet
  • Kaffeegenuss auf höchstem Niveau
  • Genießen mit gutem Gewissen

Fairtrade-Kaffee-Kooperation

Die Fairtrade-zertifizierte Kaffee-Kooperative Cooperativa Agrícola Cafetalera San Antonio (COAGRICSAL) setzt sich aus Kleinbauern und -bäuerinnen aus Honduras wie auch aus Peru zusammen. Die Mitglieder der Kooperative produzieren, verarbeiten und exportieren Fairtrade-Kaffee in verschiedene Märkte - unter anderem nach Deutschland.

Modernisierung und bessere Einkommen durch Fairtrade: Hoch in den Bergen im Norden Honduras stehen rund 20 kleine Häuser, dort leben die Bewohner des kleinen Bergdorfes San Antonio de la Cumbre. In 1200 Meter Höhe mit Sicht auf Guatemala wächst einer der besten Kaffees des Landes. Trotz der hohen Qualität des Kaffees ist die Kaffeeproduktion für viele Produzenten ein schwieriges Geschäft, da der Weltmarktpreis häufig viel zu niedrig ist.

 

Die Kooperative "Naranjillo" wurde bereits 1964 gegründet um den damals sehr niedrigen Weltmarktpreisen für Kakao und Kaffee geeint entgegentreten zu können. Durch die Unterstützung der Kooperative und die FAIRTRADE-Zertifizierung im Jahr 2004 erhoffen sich die Mitglieder eine positive Zukunft, denn regional hatten und haben sie mit sehr schwierigen Rahmenbedingungen zu kämpfen.

Der Osten Perus ist von Armut, Drogenhandel, Terrorismus und Kriminalität schwer betroffen. Vor allem kleinbäuerliche Strukturen prägen das Gebiet, die Kultivierung von Kokain zählte lange zu den Haupteinkünften der Bäuerinnen und Bauern. Heute steht der Anbau von Kaffee und Kakao oft im Wettbewerb mit dem Anbau von Kokain, denn für Kokain erhalten Bäuerinnen und Bauern höhere Preise.

Kaffee- und Kakaoanbau als Weg aus der Armut: In diesem Kontext wurde ein spezielles Programm mit dem Namen "El Programa de Desarrollo Alternativo" ins Leben gerufen, um die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern vom Anbau alternativer Produkte zu überzeugen. Die Arbeit des Programmes wird von FAIRTRADE unterstützt, um Marktoptionen aufzuzeigen und die Konsolidierung dieser alternativen Bewegung voranzutreiben.

 

Sozialprojekte sichern das Wohlergehen der Mitglieder

Auch die vielen Projekte, die bisher aus den Mitteln der FAIRTRADE-Prämie verwirklicht werden konnten, tragen maßgeblich zum Wohlergehen der Kleinbäuerinnen und Kleinbauern bei: Ein eigenes Komitee initiiert Projekte im Bildungsbereich für Kleinbäuerinnen und Kleinbauern sowie deren Kinder, außerdem stellt die Kooperative den Mitgliedern Mikro-Kredite zur Verfügung. Ein weiterer Schwerpunkt der Gemeinschaftsprojekte ist fokussiert auf den Bereich der nachhaltigen landwirtschaftlichen Produktion. Die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern werden bei Qualitätskontrollen unterstützt und in organischen Anbaumethoden geschult. Die Kooperative übernimmt außerdem die Kosten, die durch die Bio-Zertifizierung für Kleinbäuerinnen und Kleinbauern entstehen.

Fair to go – Nachhaltige Tafelschokolade

Zukunft ist jetzt! Schokolade ist ein beliebtes Genussmittel, dessen Ursprung in der Kakaobohne liegt. Doch wie kann man beim Konsum von Schokolade die Umwelt und die Bäuerinnen und Bauern vor Ort unterstützen?
Mit der nachhaltigen Fair to go Tafelschokolade von Netto Marken-Discount ist es möglich sowohl Nachhaltigkeit als auch Fairtrade zu berücksichtigen. Die Tafelschokolade gibt es deutschlandweit in allen Netto-Filialen in den Sorten Vollmilch und Pekannuss.

 
Transparente Lieferkette

Kakaobauern können durch die niedrigen Weltmarktpreise ihre Lebenshaltungskosten nicht decken. Unserer Fairtrade-zertifizierte Fair to go Tafelschokolade bietet Kakaobäuerinnen und -bauern mehr Sicherheit: Zum einen dank fester Mindestpreise, die eine nachhaltige Produktion ermöglichen. Wann immer der Weltmarktpreis einbricht, greift der Mindestpreis wie ein Sicherheitsnetz. Zum anderen dank der Fairtrade-Prämie, einem finanziellen Aufschlag für Gemeinschaftsprojekte vor Ort.

 
Mindestpreise und Projektförderung

Die Bäuerinnen und Bauern vor Ort erhalten neben dem Mindestpreis durch die Organisation Fairtrade weitere Unterstützung für Gemeinschaftsprojekte. Mit Hilfe von Projekten zur Förderung des nachhaltigen Anbaus von Kakaos, frischen Obstsorten oder Lebensmittel wie Honig, werden neue Einkommensquellen für die Erzeuger vor Ort entwickelt. Hinzu kommt die Vermittlung betriebswirtschaftlicher Kenntnisse, um die Vermarktung ihrer Produkte zu stärken.