Die Topinambur

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Unser Obst- und Gemüselexikon stellt Ihnen dieses Mal die Topinambur, eine Verwandte der Artischocke, vor.


Eigenschaften von Topinambur:

Sie mögen Süßkartoffeln? Dann werden Sie Topinambur vermutlich sehr zu schätzen wissen. Die knubbeligen Knollen schmecken ähnlich süß und sind mindestens ebenso vielseitig in der Küche einsetzbar!

Die Topinambur stammt aus Nord- und Mittelamerika und wurde vor allem von indigenen Völkern angebaut und verspeist, weshalb man sie früher auch als „Indianerkartoffel“ bezeichnete. Andere Namen für die Knolle sind „Erdbirne“ oder auch „Jerusalem-Artischocke“. Im 17. Jahrhundert wurde sie nach Europa verschifft, um eine Hungersnot zu mildern. Nur etwa 100 Jahre später wurde die Knolle auf den europäischen Tellern von der Kartoffel verdrängt – diese war nämlich wesentlich ertragreicher! Die Topinambur kennt man seitdem vor allem als Futtermittel für Pferde und als Feuerungspflanze für Biogas-Anlagen. Völlig zu Unrecht, wie wir finden!

Benannt ist die Pflanze nach dem indigenen brasilianischen Stamm der Tupinambá. Verwandt ist die Topinambur aber nicht etwa mit der Kartoffel, sondern mit der Artischocke, der Sonnenblume oder auch dem Löwenzahn. Oberirdisch bildet die Topinambur sehr hochschießende Pflanzen, die mit ihren gelben Blüten an Sonnenblumen erinnern. Gegessen werden die sogenannten Rhizome. Die unterirdischen Knollen enthalten viel Inulin – ein Zuckerstoff. Dadurch ergibt sich ein sehr milder, süßlicher bis nussiger Geschmack. Die Knolle ist mit einer dünnen Haut überzogen, die gelblich-braun oder rosa gefärbt ist. Das Fleisch ist hellgelb bis weiß.

Gerade für Diabetiker ist die Topinambur sehr gut geeignet, da die Knollen wie Kartoffeln sättigen, aber den Blutzucker nicht in die Höhe treiben. Topinambur können – regelmäßig genossen – die Blutfettwerte senken und die Darmflora verbessern. Außerdem wird den Knollen eine entzündungshemmende und sogar krebsvorbeugende Wirkung zugesprochen!

Lagerung von Topinambur:

Im Gemüsefach des Kühlschranks halten sich Topinambur etwa zwei Wochen lang frisch. Einfrieren ist auch möglich!

Saison von Topinambur:

Die Saison von Topinambur reicht von Ende September bis in den Mai hinein.

Verwendung von Topinambur:

Sie können Topinambur entweder roh im Salat oder in Salzwasser gekocht genießen. Wie aus Kartoffeln und Süßkartoffeln auch können Sie aus Topinambur schmackhaftes Püree oder sogar Pommes Frites zaubern. Oder Sie kombinieren die Knollen mit anderen Gemüse-Sorten der Saison zu einer leckeren Gemüsepfanne oder einem Auflauf. Topinambur schmecken außerdem hervorragend zu gebratenem oder gegrilltem Fisch wie zum Beispiel einer Makrele vom Grill.

Viel Freude beim Kennenlernen der Topinambur wüscht

Ihr Netto-Blogger       

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