Die bunte Bete

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In unserem Obst- und Gemüselexikon geht es dieses Mal um die bunte Bete, auch: Rote Beete.


Eigenschaften von Rote Bete:

Manch einer von Ihnen kennt sie vielleicht als Rote Rübe, in der Schweiz nennt man sie Rande, in Österreich den Rahner: Die Rote Bete hat viele Namen! Rote Bete ist eine Rübe und, wie der Name schon verrät, hat sie eine kräftige dunkelrote Farbe, die sich bis in die Blätter zieht. Sie wird deshalb auch als Färberpflanze eingesetzt.

Die Rote-Bete-Pflanze bildet unterirdische Knollen, Sie können aber auch das oberirdisch wachsende Blattwerk essen – am besten schmecken junge Rote-Bete-Blätter! Die Knolle wie auch die Blätter sind roh wie gekocht genießbar. Typisch für die Rote Bete ist der kräftige erdige Geschmack. Rote Bete enthält viel Vitamin B, Kalium, Eisen und Folsäure – was die Rübe zu einem echten Powergemüse für Herbst und Winter macht!

Ihren Ursprung hat die Rote Bete vermutlich im Mittelmeerraum, mit den Römern kam die Knolle dann in die nördlicheren Gefilde. Die Rote Rübe ist eng mit dem Mangold verwandt, die Blätter von Roter Bete und buntem Mangold in Rot kann man schon mal verwechseln!

Rote Bete, gelbe Bete – wo ist der Unterschied?

Im Handel finden Sie hin und wieder auch gelbe Bete. Äußerlich hat sie sehr viel Ähnlichkeit mit der Roten Bete: Die Knollen sind gleich kugelig geformt, lediglich die Schale ist viel heller. Gelbe Bete können von außen gelb oder orange gefärbt sein, von innen sind sie kräftig gelb. Im Geschmack sind sie deutlich milder als Rote Bete. Wenn Sie kein Fan des erdigen Aromas der Roten Bete sind, sollten Sie die Gelbe Bete einmal probieren. Genauso gesund wie ihre rote „Schwester“ ist sie nämlich allemal!

Lagerung von Rote Bete:

Rote Bete halten sich sehr gut im Kühlschrank, hier können Sie sie zwei bis drei Wochen lagern. Haben Sie – etwa im Garten – die Knolle selbst gezogen, können Sie Rote Bete in einer Miete über Monate lagern: In einer Kiste mit feuchtem Sand, die Sie zum Beispiel in den Keller stellen, überwintern Sie die roten Rüben ohne Probleme.

Saison von Rote Bete:

Rote Bete gedeihen hierzulande sehr gut, die Saison reicht von Ende Juli bis zum ersten Frost im Winter.

Verwendung von Rote Bete:

Kennen Sie das nordische Traditionsgericht Labskaus? Die Rote Bete ist fester Bestandteil des Kartoffelstampfs mit Rindfleisch. Auch in der osteuropäischen Küche hat die Rote Rübe einen Stammplatz: Der Eintopf Borschtsch wird traditionell mit Rote Bete gekocht. Davon abgesehen ist die rote Knolle sehr vielseitig: Probieren Sie doch mal ein Rote-Bete-Carpaccio mit Ziegenkäse und Walnüssen. Oder zaubern Sie einen Salat aus der roten Rübe – das erdige Aroma der Knolle können Sie mit einem Beeren-Dressing perfekt austarieren! Darf es etwas weniger erdig sein? Dann versuchen Sie es mit Gelber Bete oder mixen Sie die beiden Sorten. Rote Bete und Gelbe Bete machen sich auch toll in einem Obst-und-Gemüsesaft mit Äpfeln, Karotten und Orangen. Und: Sie können sogar Desserts aus der kräftigen roten Knolle herstellen. Nehmen Sie zum Beispiel geraspelte Rote Bete als Basis für einen Brownie-Teig!

Rote Bete bietet Ihnen unendliche Möglichkeiten in der Küche. Welches wird Ihr neues Lieblings-Rezept?!

Viel Freude beim Ausprobieren wünscht
Ihr Netto-Blogger

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