Schwarzer Rettich

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Es herbstet in unserem Obst- und Gemüselexikon: Lesen Sie hier Wissenswertes über den schwarzen Rettich.


Eigenschaften von schwarzem Rettich:
Weißen Rettich oder Meerrettich kennen Sie ja bestimmt. Ähnlich scharf und schmackhaft ist der schwarze Rettich, der auch Winter-Rettich, Acker-Rettich oder langer schwarzer Pariser-Rettich genannt wird. Sie erkennen ihn an seiner dunkelbraunen, fast schwarzen schorfigen Haut. Das Fruchtfleisch der Wurzel darunter ist hingegen strahlend weiß und sehr saftig.

Schwarzer Rettich ist eine sehr alte Pflanze und war bis ins 20. Jahrhundert hinein ein hierzulande sehr beliebtes Gemüse im Herbst und Winter. Schwarzer Rettich lässt sich nämlich sehr gut lagern und enthält viel Vitamin C – die besten Voraussetzungen, um gesunde Abwechslung auf den Teller zu bringen, bis es wieder „frisches“ Gemüse gibt. Für die Schärfe sorgt übrigens Senf-Öl, das im Rettich sehr hochkonzentriert enthalten ist.

Heutzutage erfreut sich die schwarze Rübe, die mit Senf, Radieschen, Blumenkohl und Pak-Choi verwandt ist, wieder größter Beliebtheit. Der schwarze Rettich zeichnet sich aus durch eine krautige Pflanze mit einer unterirdisch wachsenden Rübe – ganz ähnlich wie bei Karotten, Rote Bete & Co. Den Winter-Rettich gibt es in zwei Formen: rund und länglich.

Angebaut wird der schwarze Rettich hauptsächlich in den USA, in China und in großen Teilen Europas.

Lagerung von schwarzem Rettich:
Im Kühlschrank gelagert bleibt der schwarze Rettich mehrere Wochen lang frisch. Ein Tipp: Entfernen Sie dazu das Laub.

Saison des schwarzen Rettichs:
Die Saison des schwarzen Rettichs beginnt im Oktober und reicht bis in den Frühling hinein.
 
Verwendung von schwarzem Rettich:
Achtung, scharf: Den schwarzen Rettich sollten Sie roh nur essen, wenn Sie daran gewöhnt sind. Dann können Sie zum Beispiel einen sehr leckeren frischen Salat aus Rettich-Raspeln zu Garnelen oder gegrilltem Hühnchen genießen. Ein wenig milder wird es, wenn Sie den schwarzen Rettich mit fruchtigen Karotten oder Fruchtspalten von der Orange kombinieren. Schärfe-Einsteiger verwenden die würzige Rübe lieber in Kombination mit Kartoffeln in einer schmackhaften Suppe.

Auch medizinisch lässt sich der schwarze Rettich einsetzen: Einen hartnäckigen Husten können Sie mit einem Honig-Rettich-Sud loswerden. Hierfür lösen Sie mithilfe von Zucker und Honig die Vitamine und das Senf-Öl aus dem Rettich und können so die gesundheitsfördernden Effekte genießen.

Viel Freude beim Entdecken des schwarzen Herbst- und Winter-Rettichs!

Ihr Netto-Blogger       

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