Die Passionsfrucht

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In unserem Obst- und Gemüselexikon klären wir Sie auf über den Unterschied von Passionsfrucht und Maracuja – beides sehr aromatische und exotische Früchte!


Eigenschaften der Passionsfrucht:

Wir geben zu: Wüssten wir nicht, welch ein lecker-süßer Geschmack sich hinter dieser runzligen, dunkelroten bis violetten Schale verbirgt – würden wir die Passionsfrucht im Obstregal links liegen lassen. Warum Sie die Frucht unbedingt einmal probieren sollten? Weil Sie damit ein Stück Tropen auf Ihren (Dessert-)Teller legen. Ihren Ursprung hat die Passionsfrucht in Brasilien, Paraguay und Nord-Argentinien, inzwischen baut man sie aber überall dort an, wo das Klima warm und feucht ist. Die Passionsfrucht ist, wie der Name schon sagt, die Frucht der Passionsblume – deren Blüten übrigens paradiesisch schön anzusehen sind!

Die Passionsfrucht wird etwa so groß wie ein Hühnerei und kann entweder kugelrund oder leicht oval geformt sein. Hinter der recht dicken Schale verbirgt sich eine Vielzahl an Kernen, die von einem saftigen Gelee umgeben sind. Dieses nennt man Pulpa.

Was nun der Unterschied zur Maracuja ist? Die Passionsfrucht und die Maracuja sind verwandt. Beides sind Früchte von Passionsblumen. Die Passionsfrucht stammt von der Sorte forma edulis, die Maracuja von der forma flavicarpa. Die Maracuja hat zudem eine gelbgrüne Schale und ist größer als die dunkle Passionsfrucht. Sie schmeckt säuerlich, während die Passionsfrucht einen süßen Geschmack hat. Maracuja findet man oft als erfrischenden Saft im Handel, Passionsfrüchte hingegen eignen sich hervorragend als Zutat für süße Nachspeisen – ganz ähnlich wie die ebenfalls tropische Rambutan oder Karambola.

Lagerung von Passionsfrüchten:

Kaufen Sie, wenn möglich, reife Passionsfrüchte mit schon runzliger Schale. Diese können Sie im Kühlschrank bis zu einer Woche lang lagern. Ist die Tropenfrucht noch leicht grünlich und glatt, wickeln Sie diese ein und lassen Sie sie bei Raumtemperatur nachreifen. Achtung: Die Passionsfrucht trocknet schnell aus, also nicht zu lange warten!

Saison der Passionsfrucht:

Haben Sie einen grünen Daumen? Dann ernten Sie die Passionsfrucht aus dem Gewächshaus ab Juni bis in den Spätherbst hinein. Im Handel bekommen Sie die Passionsfrucht das ganze Jahr über.

Verwendung von Passionsfrüchten:

Wir erwähnten es schon: Passionsfrüchte sind tolle Grundlagen von und Begleiter für Desserts. Mit den süßen Kernen können Sie zum Beispiel Ihren Joghurt oder Quark aufpeppen. Und daraus wunderbare Nachspeisen zaubern – eine Crème Brûlée oder ein Parfait schmecken mit der Passionsfrucht lecker exotisch-fruchtig. Auch ein Getränk wie eine Obstsalat-Bowle gewinnt mit der Pulpa der tropischen Frucht! Sie wollen die Passionsfrucht wie Kiwi pur genießen? Nichts leichter als das: Schneiden Sie einfach die Schale auf und löffeln die Fruchtpulpa aus beiden Hälften heraus.

Lassen Sie sich die Tropen schmecken!

Ihr Netto-Blogger

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