Die Paprika

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In unserem Obst- und Gemüselexikon geht es dieses Mal um eine gute Bekannte – der oder vielmehr die Paprika!


Eigenschaften von Paprika:
Die Paprika ist Ihnen bestimmt schon in diversen Formen unter- und vor allem auf den Teller gekommen: klassisch als Fruchtgemüse, als Gewürz oder als Chili. Richtig, Chili, Peperoni & Co. sind ebenfalls Paprikafrüchte. Viele Menschen bezeichnen Paprika als Schoten, in Wahrheit handelt es sich aber um eine Beere – wie die Brombeere, die Heidelbeere oder die Avocado! Laut Duden können Sie übrigens sowohl die Paprika als auch der Paprika sagen, in Bezug auf die Frucht ist beides richtig.

Die meisten Paprika-Sorten enthalten Capsaicin, je höher konzentriert der Stoff ist, desto schärfer ist die Frucht. Deshalb bekommen Sie Paprika-Gewürz auch in unterschiedlichen Schärfegraden: Rosenpaprika ist beispielweise sehr scharf, edelsüßes Paprika ist relativ mild. Cayenne-Pfeffer ist übrigens auch eine Form von Paprika-Pulver – er wird aus der getrockneten Frucht der Cayenne-Chili gewonnen.

Die Bezeichnung „Paprika“ stammt aus dem Serbischen. Das Wort „pàprika“ ist eine Ableitung des Wortes „pàpar“, was Pfeffer bedeutet. Paprikas wurden zuerst in Mittel- und Südamerika angebaut und fanden mit Christoph Kolumbus im 15. Jahrhundert ihren Weg nach Europa.

Nicht nur in der Küche, auch in der Medizin wird die Paprika in Form von Chilis angewendet. Zum Beispiel als Bestandteil von wärmenden Cremes oder Pflastern. Außerdem enthalten Paprika – vor allem die roten – viel Vitamin C.
 
Lagerung von Paprika:
Paprikas mögen es trocken, dunkel und kühl, aber nicht zu kalt. Wenn Sie eine Speisekammer haben, ziehen Sie diese dem Kühlschrank vor!

Saison von Paprika:
Sie bekommen Paprika sowohl als Gemüse sowie in Pulverform das ganze Jahr über.

Verwendung von Paprika:
Tabasco, Sambal Oelek, Ajvar, Harissa, Mojo rojo… zahlreiche Kulturen kennen Gewürzpulver oder -pasten aus Paprikas – oder eben Chilis. Rohe Paprikafrüchte eignen sich sehr schön als Farbtupfer in Salaten. Auch gekocht sind sie ein toller Begleiter – zum Beispiel in Currys, Pfannengerichten oder Aufläufen wie etwa einer Lasagne mit Paprika und Feta. Lecker, gerade im Herbst: mit Hackfleisch oder Reis gefüllte Paprika. Auf dem Grill kann man die Früchte sehr gut als fleischlose Alternative schmoren.

Probieren Sie es doch einmal aus!

Viel Freude dabei wünscht Ihnen
Ihr Netto-Blogger

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