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Stipendienprogramm: Geh‘ Deinen Weg



Am dritten Spieltag der ersten Fußballbundesliga sahen Millionen Fans auf den Trikots der Spieler nicht, wie sonst üblich, das Logo eines Vereinssponsors, sondern drei Wörter: Geh‘ Deinen Weg. Hinter dieser Aktion steckt die „Deutschlandstiftung Integration“. Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, die Toleranz und den Austausch zwischen Menschen mit unterschiedlichem nationalen und kulturellen Hintergrund zu fördern. Im Fußball ist das heute schon gängige Praxis, auch wenn, wie die Verantwortlichen immer wieder betonen, noch vieles unerledigt ist. Und weil das außerhalb des Sports nicht anders ist, will auch Netto Marken-Discount in Sachen Integration ein Zeichen setzen.

Ab sofort unterstützt Netto Marken-Discount das Stipendien- und Mentorenprogramm Geh‘ Deinen Weg. Aufgenommen werden jährlich über 150 Nachwuchskräfte im Alter zwischen 16 und 29 Jahren, unabhängig von Herkunft,  Kultur und  Religion. Der Zugang zu einem breiten Netzwerk der deutschen Wirtschaft ist Teil des Stipendiums. Die Mentoren namhafter Unternehmen stehen den Stipendiaten zwei Jahre lang als Ansprechpartner zur Verfügung und legen mit ihrem Wissen und ihren Kontakten den Grundstein für die eine oder andere Karriere.

Bei zwei Netto-Verkaufsleitern hat das bereits geklappt. Zum Beispiel bei unserem  Verkaufsleiter Saeed Nourshahi Netto Marken-Discount in Worms-Rheindürkheim. In einem kurzen Interview berichtet Saeed Nourshahi exklusiv:

1. Integration – Was bedeutet das für Sie?

S. Nourshahi: Integration ist die Bereitschaft des Menschen, sich aktiv am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen. Jedoch ist zu bemerken, dass Integration eine sehr individuelle Angelegenheit ist. Die Orientierung an universellen Werten und die Beachtung rechtsstaatlicher Gesetze ist Grundvoraussetzung für eine gelungene Integration. Aber oftmals wird Integration fälschlicherweise mit Assimilation gleichgesetzt. Assimilation bedeutet, das völlige Aufgeben aller Werte und Normen, welche in der Mutterkultur verankert sind. Meines Erachtens ist das schade, denn dadurch laufen wir Gefahr, dass positive Einflüsse verloren gehen.

2. Warum, denken Sie, braucht es eine gezielte Förderung junger Menschen mit sogenannter Zuwanderungsgeschichte?

S. Nourshahi: Das ist eine sehr schwierige Frage, denn ich  bin der Meinung, dass Förderung oftmals falsch verstanden wird. Menschen müssen  gefordert werden, denn nur dann ist eine Förderung auch legitim. Die Gesellschaft hat per se nicht immer eine Bringschuld. Auch der Einzelne muss seinen Beitrag für die Gemeinschaft leisten. Jedoch beweisen uns diverse Statistiken, dass Menschen mit Zuwanderungsgeschichte oftmals benachteiligt werden. Dies sollte nicht dazu führen, dass Menschen mit Migrationshintergrund sich nach hinten lehnen und abwarten, was die Gesellschaft für sie tun könnte.

3. Was sind Ihre persönlichen Erfahrungen im Laufe Ihres Bildungsweges? An welchen Stellen war der nationale, kulturelle und soziale Hintergrund von Bedeutung – im Positiven wie Negativen?

S. Nourshahi: Sicherlich habe ich auch negative Erfahrungen gemacht, die Positiven haben jedoch immer überwogen. Ich bin zweisprachig aufgewachsen und so mit einer anderen Kultur und  einem anderen Land vertraut. Ich empfinde das als sehr positiv, denn dadurch hat man einen anderen Weitblick. Außerdem ist man für seine Mitmenschen oftmals sehr interessant und dadurch kann man leichter Kontakte knüpfen.

4. Wie haben Sie das Stipendienprogramm der Deutschlandstiftung erlebt? Warum haben Sie sich beworben? Was hat Ihnen gefallen? Was hat Ihnen nicht gefallen?

S. Nourshahi: Da das Stipendienprogramm noch nicht angelaufen ist, kann ich  leider derzeit nicht viel dazu sagen. Ich habe mich beworben, weil ich neben meinem Beruf als Verkaufsleiter neue Eindrücke gewinnen und Erfahrungen sammeln möchte sowie dieses Programm als Chance sehe, wichtige Kontakte zu knüpfen und damit meinen Horizont zu erweitern.

5. Was raten Sie Menschen, die auf ihrem Bildungsweg wegen eines Zuwanderungsgrundes auf Widerstände stoßen? Was sollte der Einzelne und die Gesellschaft tun?

S. Nourshahi: Menschen mit Migrationshintergrund sollten ihre Zuwanderungsgeschichte als Bereicherung sehen und nicht als ein Problem. Die Gesellschaft hingegen sollte Menschen mit Zuwanderungsgeschichte als Bereicherung der eigenen Kultur sehen. Beide Parteien müssen offener miteinander umgehen und sich nicht gegenseitig als Bedrohung wahrnehmen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.geh-deinen-weg.org.

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Kommentare

  1. Warum gibt es in meiner Filiale nie das was in der Werbung steht?
    Wenn ich nachfrage heißt es immer das gibt es bei uns nicht.Schade denn meine Filiale ist weit und breit der einzige Markt wo wir einkaufen können.Da Lidl in der Bismarkstr. seit Mai 2012 geschlossen ist

    1. Liebe Lillibeth,

      vielen Dank für Ihr Feedback. Da ich als „Netto-Blogger“ für Ihr Anliegen leider nicht der direkte Ansprechpartner bin, habe ich Ihre Anfrage an unser Kundenservice-Team weitergeleitet. In Kürze erhalten Sie hier per Email eine Antwort. Gerne können Sie für künftige Fragen unser Kontaktformular nutzen.

      Viele Grüße,
      Ihr Netto-Blogger

    1. Liebe Birgid,

      vielen Dank für Ihre Anfrage. Wir können als Netto-Blogger zu diesem Punkt leider keine Auskunft geben, da wir hier nicht im Thema sind. Wir haben Ihre Anfrage aber direkt an unser Kundenservice-Team weitergegeben, das sich in Kürze mit Ihnen in Verbindung setzen wird.

      Wir freuen uns, wenn Sie weiterhin als treue Leserin unseren Blog verfolgen.

      Mit besten Grüßen,
      Ihr Netto-Blogger

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