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FAIRTRADE-Sortiment.
Gemeinsamer Einsatz für bessere Lebensbedingungen

Die Fairtrade-zertifizierte Kaffee-Kooperative Cooperativa Agrícola Cafetalera San Antonio (COAGRICSAL) setzt sich aus Kleinbauern und -bäuerinnen aus Honduras wie auch aus Peru zusammen. Die Mitglieder der Kooperative produzieren, verarbeiten und exportieren Fairtrade-Kaffee in verschiedene Märkte - unter anderem nach Deutschland.

Modernisierung und bessere Einkommen durch Fairtrade: Hoch in den Bergen im Norden Honduras stehen rund 20 kleine Häuser, dort leben die Bewohner des kleinen Bergdorfes San Antonio de la Cumbre. In 1200 Meter Höhe mit Sicht auf Guatemala wächst einer der besten Kaffees des Landes. Trotz der hohen Qualität des Kaffees ist die Kaffeeproduktion für viele Produzenten ein schwieriges Geschäft, da der Weltmarktpreis häufig viel zu niedrig ist.

Die Kooperative "Naranjillo" wurde bereits 1964 gegründet um den damals sehr niedrigen Weltmarktpreisen für Kakao und Kaffee geeint entgegentreten zu können. Durch die Unterstützung der Kooperative und die FAIRTRADE-Zertifizierung im Jahr 2004 erhoffen sich die Mitglieder eine positive Zukunft, denn regional hatten und haben sie mit sehr schwierigen Rahmenbedingungen zu kämpfen.

Der Osten Perus ist von Armut, Drogenhandel, Terrorismus und Kriminalität schwer betroffen. Vor allem kleinbäuerliche Strukturen prägen das Gebiet, die Kultivierung von Kokain zählte lange zu den Haupteinkünften der Bäuerinnen und Bauern. Heute steht der Anbau von Kaffee und Kakao oft im Wettbewerb mit dem Anbau von Kokain, denn für Kokain erhalten Bäuerinnen und Bauern höhere Preise.

Kaffee- und Kakaoanbau als Weg aus der Armut: In diesem Kontext wurde ein spezielles Programm mit dem Namen "El Programa de Desarrollo Alternativo" ins Leben gerufen, um die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern vom Anbau alternativer Produkte zu überzeugen. Die Arbeit des Programmes wird von FAIRTRADE unterstützt, um Marktoptionen aufzuzeigen und die Konsolidierung dieser alternativen Bewegung voranzutreiben.


Sozialprojekte sichern das Wohlergehen der Mitglieder

Auch die vielen Projekte, die bisher aus den Mitteln der FAIRTRADE-Prämie verwirklicht werden konnten, tragen maßgeblich zum Wohlergehen der Kleinbäuerinnen und Kleinbauern bei: Ein eigenes Komitee initiiert Projekte im Bildungsbereich für Kleinbäuerinnen und Kleinbauern sowie deren Kinder, außerdem stellt die Kooperative den Mitgliedern Mikro-Kredite zur Verfügung. Ein weiterer Schwerpunkt der Gemeinschaftsprojekte ist fokussiert auf den Bereich der nachhaltigen landwirtschaftlichen Produktion. Die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern werden bei Qualitätskontrollen unterstützt und in organischen Anbaumethoden geschult. Die Kooperative übernimmt außerdem die Kosten, die durch die Bio-Zertifizierung für Kleinbäuerinnen und Kleinbauern entstehen.